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Routeomschrijving

Wigboldroute: Von Pfahl zu Pfahl

55 Locaties
4.7 km
1 h

Ein historischer Spaziergang entlang der Pfähle, die den früheren Wigbold (Minderstadt) von Enschede markierten. Die Pfähle stehen auf den Originalplätzen von damals, oder sehr nah daran. Aus praktischen Gründen konnten sie stellenweise nicht auf den Orignialplatz gestellt werden, weil sie bspw. heute mittig auf dem Weg stehen würden. In diesen Fällen wurde die ursprüngliche Stelle auf dem Weg jedoch markiert. Wie dem offiziellen Protokoll der Grenzermittlung von 1826 zu entnehmen ist, wurden die Grenzpunkte früher mit Kopfsteinpflastern gekennzeichnet.

Die Tour beginnt in der Hengelosestraat 52.

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Ehemaliges Rathaus von Lonneker

Das ehemalige Rathaus von Lonneker ist, wie es heute aussieht, aus dem Jahr 1905. Das erste Ratha...

Das ehemalige Rathaus von Lonneker ist, wie es heute aussieht, aus dem Jahr 1905. Das erste Rathaus in Lonneker war für die fünf Gemeinden rund um Enschede bestimmt. Für die Bewohner der Enscheder Altstadt und des Wigbolds gab es ein Rathaus im Stadtzentrum. Nach der Gebietserweiterung von Enschede im Jahr 1884 wurde das Rathaus in Lonneker abgerissen und gab es fortan nur noch das Rathaus in Enschede. 1905 beantragte Lonneker bei der Stadt Enschede eine Genehmigung für den Wiederaufbau des Rathauses. 1934 wurde Lonneker nach heftigen Kämpfen in die Stadt Enschede eingemeindet, und dieses Rathaus verlor seine Bedeutung.

Voormalig Gemeentehuis Lonneker

Folge der Hengelosestraat in Richtung des Stadtzentrums.

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Wigboldpfahl 1

Der Wigboldpfahl 1 steht gegenüber vom heutigen Stadtbüro (Stadskantoor). Der echte Grenzpunkt wu...

Der Wigboldpfahl 1 steht gegenüber vom heutigen Stadtbüro (Stadskantoor). Der echte Grenzpunkt wurde im Asphalt gekennzeichnet.

Das Wort "Wigbold" besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil, "wig", ist mit dem niederländischen Wort "wijk" verwandt, das so viel wie "Stadtviertel" bedeutet. Der zweite Teil, "bold", ist verwandt mit dem englischen Wort "bil"und bedeutet "Recht". "Wigbold" bezeichnet in den östlichen Niederlanden vom Mittelalter bis zur Franzosenzeit ein Gebiet, in dem das Stadtrecht galt, das aber sowohl innerhalb, als auch außerhalb der Stadtgracht und der Stadttore liegen konnte.

Wigboldpaal 1

Folge der Hengelosestraat. Biege links in die Deurningerstraat. Biege dann rechts zum Boerenkerkhof (Bauernfriedhof) ab.

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Boerenkerkhof (Bauernfriedhof)

Der Boerenkerkhof (Bauernfriedhof) war der öffentliche Friedhof der Gemeinde Lonneker. Er lag auß...

Der Boerenkerkhof (Bauernfriedhof) war der öffentliche Friedhof der Gemeinde Lonneker. Er lag außerhalb des damaligen Bebauungsgebiets und wurde 1829 in Gebrauch genommen, da 1828 das Begraben in und um Kirchen innerhalb des Bebauungsgebiets verboten wurde.

Die Fläche war innerhalb der Bevölkerung auch als "Klokkenkamp" (Glockenkamp) bekannt. Der Name ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass 1523 auf diesem Platz zwei Glocken für die Grote Kerk gegossen wurden. Die alten Glocken waren bei dem Stadtbrand von 1517 verloren gegangen.

Die Steine des niedrigen Tores am Ausgang zur H.B. Blijdensteinlaan stammen von dem ehemaligen Krankenhaus an der alten Veenstraat.

Boerenkerkhof

Folge dem Pfad über den Bauernfriedhof. Biege rechts ab in die H.B. Blijdensteinlaan. Biege dann rechts in die Visserijstraat ein.

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Fischerei

Die "Fischerei" war eine Fischzucht. Es war ein einige Meter breiter Kanal, der auf einem Stadtpl...

Die "Fischerei" war eine Fischzucht. Es war ein einige Meter breiter Kanal, der auf einem Stadtplan von 1884 als solcher noch zu erkennen ist. Es wird angenommen, dass in diesem Kanal auch Blutegel für das Krankenhaus am Konijnenberg gefangen wurden. Hier lag außerdem das Haus der Familie Baurichter, Verwalter des Kräutergartens, der am Kanal lag. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Fläche Eigentum der Stadt und von dieser als städtische Mülldeponie benutzt. In 1897 ließ die Stadt Enschede den Kanal mit Müll zuschütten und sowohl die Fischerei als auch das Krankenhaus wurden abgerissen. An der Stelle wurde eine Grundschule gebaut: Schule C, später Zeggeltschool genannt.

Folge der Visserijstraat. Biege dann links in die Molenstraat ein.

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Kantongerecht

Das Kantongerecht (Amts-/Kreisgericht) an der Ecke Visserijstraat und Molenstraat wurde 1903 erri...

Das Kantongerecht (Amts-/Kreisgericht) an der Ecke Visserijstraat und Molenstraat wurde 1903 errichtet und hat diverse Jugendstil-Merkmale. Es ist ein städtisches Denkmal.

Kantongerecht Enschede

Folge der Molenstraat.

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Willem Brakmanstraat

Die Straße wurde nach dem Schriftsteller Willem Pieter Jacobus Brakman (1922 - 2008) benannt, der...

Die Straße wurde nach dem Schriftsteller Willem Pieter Jacobus Brakman (1922 - 2008) benannt, der aus Enschede stammte. Früher befand sich hier der "Konijnberg", wo das erste Krankenhaus von Enschede mit einem Hausmeisterhaus gebaut wurde. Später war hier der Gemeindehof. Die Straße ist heute Teil der Kulturmeile (Cultuurmijl), einer Route, die vom Muziekkwartier in der Innenstadt über das Rijksmuseum Twenthe bis zu den kulturellen Einrichtungen in Roombeek führt. Die Route ist anhand der besonderen Asphaltierung zu erkennen.

Folge der Molenstraat.

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Heim für alte Männer und Frauen

Auf der Weide links der Molenstraat stand früher ein "Heim für alte Männer und Frauen" - wie an d...

Auf der Weide links der Molenstraat stand früher ein "Heim für alte Männer und Frauen" - wie an der Fassade stand. Die Männer und Frauen wurden in verschiedenen Flügeln untergebracht. Später stand hier das Auffangzentrum des "Leger des Heils", das sich nun in dem Gebäude auf der Ecke Molenstraat/Willem Brakmanstraat befindet.

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Maschinenfabrik Sanders

An der heutigen Molenstraat lag Ende des 19. Jahrhunderts die Eisengießerei und Maschinenfabrik S...

An der heutigen Molenstraat lag Ende des 19. Jahrhunderts die Eisengießerei und Maschinenfabrik Sanders. Das Unternehmen begann als Schmiede, 1873 wurde die Fabrik gebaut. Heute befinden sich hier Wohnungen und die Fabrik ist nach Goor umgezogen.

Machinefabriek Sanders

Der Molenstraat weiter folgen.

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Jüdischer Friedhof

An dieser Stelle der heutigen Molenstraat lag früher der jüdische Friedhof. Die Straße wurde daru...

An dieser Stelle der heutigen Molenstraat lag früher der jüdische Friedhof. Die Straße wurde darum auch Judenfriedhof genannt. Diesen Friedhof gab es bereits vor 1792. 1832 wurde ein Teil der Fläche mit der Stadt gegen ein Grundstück an der Achterstraat getauscht, um dort eine (die erste) Synagoge zu bauen. Als der Friedhof an der Molenstraat voll war, wurde 1840 am Kneedweg ein neuer jüdischer Friedhof angelegt. 1946 wurde die Molenstraat rekonstruiert und der Friedhof geräumt. Die sterblichen Überreste und die Grabsteine wurden zu dem neuen jüdischen Friedhof am Noord Esmarkerrondweg gebracht. Das Denkmal an der Ecke Molenstraat/Nieuwe Schoolweg wurde 2016 aufgestellt.

Eerste Joodse Begraafplaats

Folge der Molenstraat.

10A

Wigboldpfahl 2

Der echte Grenzpunkt wird im Straßenbelag gekennzeichnet. Die Grenzen des Enscheder Wigbol...

Der echte Grenzpunkt wird im Straßenbelag gekennzeichnet.

Die Grenzen des Enscheder Wigbolds waren an den großen Steinen zu erkennen, die entlang der sechs meist befahrensten Zugangswege zur Stadt lagen. Die Grenzsteine wurden auch "lakestenen" oder "lakepalen" genannt (laak bedeutet Grenze).

Biege rechts ab und überquere die Bahnschienen. Gehe durch die Oldenzaalstraat in Richtung De Heurne.

11B

Bahnstrecke Enschede - Gronau

Im Zusammenhang mit der wachsenden Textilindustrie wurden in Deutschland bereits 1856 Initiativen...

Im Zusammenhang mit der wachsenden Textilindustrie wurden in Deutschland bereits 1856 Initiativen für den Bau einer Eisenbahn nach Rheine und ab 1858 für eine direkte Verbindung nach Zutphen (über Hengelo) ergriffen. Es dauerte jedoch noch bis 1866, bis der Zug in Enschede ankam. 1875 wurde die Strecke nach Münster und Dortmund verlängert. Damit wurde die für die Industrie benötigte Kohle aus dem Ruhrgebiet geholt. Die Bahn war lange Zeit außer Betrieb, wird heute aber für den Personenverkehr eingesetzt.

Spoorlijn Enschede Gronau
12C

Erholung

In dem karakteristischen Gebäude an der Ecke Oldenzaalsestraat/Parallelweg befand sich früher ein...

In dem karakteristischen Gebäude an der Ecke Oldenzaalsestraat/Parallelweg befand sich früher ein bekanntes Café: Robers Bets. Hier stellten die Kutscher ihre Pferde unter, nachdem sie auf dem Markt waren. In späteren Jahren waren hier viele verschiedene Gastronomiebetriebe untergebracht.

U Itspanning
13D

Van Lochemstraat

Die Van Lochemstraat wurde nach den Brüdern Herman und Jan van Lochem benannt, die hier 1728 das ...

Die Van Lochemstraat wurde nach den Brüdern Herman und Jan van Lochem benannt, die hier 1728 das Weben des Warendorfer Bombazine einführten und damit die Basis für die Twenter Textilindustrie legten.

Halte dich rechts und gehe in die Straße De Heurne.

Dies ist die ursprüngliche Oldenzaalsestraat.

Dies ist die ursprüngliche Oldenzaalsestraat.

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Waisenhaus

Auf Höhe der heutigen Nr. 51 stand von 1846 bis 1923 das Hervormd Diaconaal Weeshuis, das Waisenh...

Auf Höhe der heutigen Nr. 51 stand von 1846 bis 1923 das Hervormd Diaconaal Weeshuis, das Waisenhaus von Enschede.

Weeshuis enschede
15F

Maschinenfabrik Tattersall

Nr. 32 auf De Heurne beherbergte früher die Maschinenfabrik und das Lagerhaus De Globe von Tatter...

Nr. 32 auf De Heurne beherbergte früher die Maschinenfabrik und das Lagerhaus De Globe von Tattersall & Holdworth. Bei De Globe wurden die von der Fabrik hergestellten Produkte zum Verkauf angeboten.

Tattersall
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Striekiezer

Kurz vor der Wilhelminastraat steht rechts (an der Ecke De Heurne/Noorderhagen) ein Gebäude, das ...

Kurz vor der Wilhelminastraat steht rechts (an der Ecke De Heurne/Noorderhagen) ein Gebäude, das im Volksmund "striekiezer"(Bügeleisen) genannt wurde. Früher hieß es Teufelsküche. Es war eins der sieben Verteidigungswerke oder Bollwerke von Enschede.

Biege links in die Wilhelminastraat ab.

1889 wurde diese Straße nach der Königin Wilhelmina benannt. Im zweiten Weltkrieg wollten die deutschen Besetzer diesen Namen nicht benutzen und benannten die Straße darum in "Heurnestraat"um. Im August 1945 wurde die Wilhelminastraat in ihrem früheren Glanz wieder hergestellt.

17H

Oosterkirche

Die Oosterkerk (Oosterkirche) ist ein städtisches Denkmal, das 1894 nach einem Entwurf des Ensche...

Die Oosterkerk (Oosterkirche) ist ein städtisches Denkmal, das 1894 nach einem Entwurf des Enscheder Architekten H.E. Zeggelink gebaut wurde. Dies ist das Gebäude der reformierten Kirche von Enschede-Ost.

Oosterkerk
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Sebastopol

Auf Höhe der heutigen Oldenzaalestraat befand sich früher eine kleine Straße mit dem Name "Sebast...

Auf Höhe der heutigen Oldenzaalestraat befand sich früher eine kleine Straße mit dem Name "Sebastopol". Die Straße war nach einer russischen Stadt benannt, die schwer unter dem Grauen des Krimkriegs (1853 - 1856) gelitten hatte. Nach dem Stadtbrand von 1862 gab es in Enschede eine Wohnungsnot. Daraufhin wurden hier 40 Wohnungen errichtet. Die Straße war schnell heruntergekommen, sodass die Häuser in einem schlechten Zustand waren. In den Jahren 1924-1927 wurden sie dann abgerissen.

Gegenüber liegt das Tattersall-Viertel.

Das Viertel Tattersall liegt zwischen der heutigen Oldenzaalestraat, der Wilhelminastraat, der Hoge Bothofstraat und Hoog en Droog. Das Viertel wurde Anfang der 80er Jahre auf dem Gelände der ehemaligen Maschinenfabrik Tattersall & Holdsworth gebaut, die 1973 geschlossen worden war. Das Viertel zeichnet sich durch die schmalen, verwinkelten Straßen mit Einfamilienhäusern und -wohnungen aus, die alle aus demselben gelben Backstein gebaut wurden.

Das Viertel Tattersall liegt zwischen der heutigen Oldenzaalestraat, der Wilhelminastraat, der Hoge Bothofstraat und Hoog en Droog. Das Viertel wurde Anfang der 80er Jahre auf dem Gelände der ehemaligen Maschinenfabrik Tattersall & Holdsworth gebaut, die 1973 geschlossen worden war. Das Viertel zeichnet sich durch die schmalen, verwinkelten Straßen mit Einfamilienhäusern und -wohnungen aus, die alle aus demselben gelben Backstein gebaut wurden.

Biege rechts ab in die Oldenzaalsestraat. Gehe danach links in die Straße De Klomp.

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Elderinkshuis

An der Ecke Oldenzaalsestraat/De Klomp steht das Elderinkshuis, das 1783 von dem Amsterdamer Hend...

An der Ecke Oldenzaalsestraat/De Klomp steht das Elderinkshuis, das 1783 von dem Amsterdamer Hendricus Nagel als Herberge "De Lindeboom" gebaut wurde. Das Haus lag vor dem Stadttor (de Eschpoort), sodass Reisende, die spät dran waren und vor verschlossenen Toren standen, hier übernachten konnten.

Ab 1799 wohnte Joost Maurits Elderink hier und seitdem wurde das Gebäude "Het Elderinkshuis" genannt. Den Stadtbrand von 1862 hat es unbeschadet überstanden und so ist es heute eines der ältesten Gebäude in Enschede.

Elderinkshuis
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De Klomp

Die Straße "De Klomp" wurde nach der Herberge "De Gouden Klomp" benannt, die früher hier stand. V...

Die Straße "De Klomp" wurde nach der Herberge "De Gouden Klomp" benannt, die früher hier stand. Von hier aus ist der nach Osten und Westen verlaufende Wall zu erkennen, auf dem Enschede gebaut wurde.

Folge der Straße De Klomp in östliche Richtung.

21K

Tramhaken

An den Fassaden der zwei Häuser (Nr. 121 und 125) an der Straße De Klomp sind sogenannte "Tramhak...

An den Fassaden der zwei Häuser (Nr. 121 und 125) an der Straße De Klomp sind sogenannte "Tramhaken" zu sehen. Hier war die Oberleitung der ehemaligen Straßenbahnlinie nach Glanerbrug befestigt.

Tramhaken

Die NV Twentsche Electrische Tramweg Maatschappij (Twenter Elektrische Straßenbahn Gesellschaft), auch TET genannt, wurde am 2. Februar 1904 gegründet mit dem Ziel, Straßenbahnwege zwischen Enschede und Gronau anzulegen und zu betreiben. Die Straßenbahnlinie in Enschede wurde am 4. Juli 1908 geöffnet. 1933 zogen die Stadtverwaltungen von Lonneker und Enschede als Anteilseigner von TET den Stecker bei der Straßenbahnlinie. Aufgrund der Konkurrenz durch die mittlerweile eingesetzten Stadtbusse, war die Straßenbahn nicht mehr rentabel.

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Lipperkerkstraat

Bei der Espoortstraat geht De Klomp in die Lipperkerkstraat über. Diese Straße ist nach einem ehe...

Bei der Espoortstraat geht De Klomp in die Lipperkerkstraat über. Diese Straße ist nach einem ehemaligen Kirchenweg benannt, der vom Gut Lipper zur Grote Kerk auf den Markt führte. Die Kirchgänger aus der Nachbarschaft durften über das Gelände des Guts Lipper laufen und hatten das Recht, die Verstorbenen auf den Friedhof um die Grote Kerk herum zu transportieren. Die kleine Kirche bei Nr. 1 wurde von der Neuapostolischen Kirche genutzt, ist aber seit 1988 eine Wohnung.

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Wigboldpfahl 3

Der echte Grenzpunkt wird durch die metallenen Buchstaben E (Enschede) und L (Lonneker) markiert....

Der echte Grenzpunkt wird durch die metallenen Buchstaben E (Enschede) und L (Lonneker) markiert.

Der Wigbold hatte keine Verteidigungsfunktion so wie die Grachten und Wälle mit den Toren rund um die Stadt. Innerhalb der Grenzen des Wigbolds genossen die Bewohner die "Wigboldfreiheit" und diese unterschied sich von dem Landrecht, das außerhalb dessen galt. Doch für ihre Privilegien mussten die Bewohner des Wigbolds bezahlen: Sie mussten Steuern an diejenigen zahlen, die für diese Privilegien verantwortlich waren. In den östlichen Niederlanden war das fast immer der Bischof von Utrecht.

Biege rechts in die Espoortstraat ab und gehe vor dem Friedhof rechts in die Veenstraat.

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Stadtfriedhof

Der Stadtfriedhof von Espoort lag etwas außerhalb der Gemeinde Enschede auf dem Gebiet von Lonnek...

Der Stadtfriedhof von Espoort lag etwas außerhalb der Gemeinde Enschede auf dem Gebiet von Lonneker. Es war der allgemeine Friedhof der Gemeinde Enschede (im Gegensatz zum Boerenkerkhof, der für die Bewohner von Lonneker bestimmt war).

Der Bau erfolgte nach 1829, als es aus hygienischen Gründen verboten war, in und um die Grote Kerk herum auf dem Markt zu begraben. Mit Sicherheit, weil sich auch die Stadtpumpe auf dem Markt befand. Aufgrund von Platzmangel in der Stadt waren die Menschen gezwungen, auf das Gebiet der Gemeinde Lonneker auszuweichen.

Stadsbegraafplaats Enschede

Am Silvesterabend von 1828 wurde der letzte Verstorbene, der Sänger Meister Verbeek, in der Grote Kerk begraben. Normalerweise war das Begraben einer Person erst drei Tage nach deren Tod gestattet. Doch da Verbeek unbedingt in dieser Kirche beerdigt werden wollte, er zu dem Zeitpunkt aber noch keine drei Tage tot war, wurde für ihn eine Ausnahme gemacht.

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Veenstraat

Die Veenstraat verlief früher von der Kreuzung De Klomp/Lipperkerkstraat zu der Heutinkstraat. Es...

Die Veenstraat verlief früher von der Kreuzung De Klomp/Lipperkerkstraat zu der Heutinkstraat. Es war der Verbindungsweg nach Aamsveen, ein wichtiges Moorgebiet, in dem Torf abgetragen wurde. An der Veenstraat stand ein Vorläufer des Krankenhaus Medisch Spectrum Twente: das allgemeine Krankenhaus "Ziekenzorg", das 1879 öffnete.

Biege die zweite Straß rechts auf den Hessenpad ab. Dieser wurde nach dem alten Hessenweg benannt, der Handelsroute zwischen Deventer (NL) und Münster (D). Gehe danach links in die Beukinkstraat, die nach dem früher dort gelegenen Beukinkkamp benannt wurde.

26P

Wigboldpfahl 4

Hier liegt der einzige erhaltene originale Wigboldstein. Der ursprüngliche Platz hiervon befindet...

Hier liegt der einzige erhaltene originale Wigboldstein. Der ursprüngliche Platz hiervon befindet sich in dem Gemeinschaftsgarten des an der Kortelandstraat gelegenen Appartementkomplexes.

Der innerhalb des Wigbolds herrschende Wigbold- und Stadtfrieden bedeutete, dass Schuhmacher, Schmiede usw. dort freie Bürger waren. Während der Wochen- und Jahrmärkte war dieser Stadtfrieden auch für die Händler und andere Besucher sehr wichtig: Sie konnten innerhalb des Wigbolds nicht ohne weiteres überfallen oder ausgeraubt werden. Durch Stadtausbreitungen wurde ein Wigbold teilweise Teil der Stadt, in Form eines Stadtviertels. Die geltenden Rechte und Privilegien blieben dann bestehen.

Biege rechts ab in die Kortelandstraat. Gehen dann links ab und via des Fußgänger- und Fahrradwegs zum Boulevard 1945. Biege rechts in den Boulevard 1945 und überquere die Einkaufsstraße. Am Beginn dieser hast du die beste Sicht auf den Boulevard 1945.

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Boulevard 1945

Der Boulevard 1945 wurde in den fünfziger Jahren als "Symbol des neuen Zeitalters" angelegt: eine...

Der Boulevard 1945 wurde in den fünfziger Jahren als "Symbol des neuen Zeitalters" angelegt: eine Stadtstraße mit mehereren Spuren und einigen Baumreihen. Außerdem brauchte es eine reiche, beeindruckende Architektur, mit der sich die noch blühende Textilindtustrie präsentieren konnte. Die Pläne für einen Boulevard waren bereits 1946 im Zusammenhang mit dem Wiederaufbau der Innenstadt vorhanden, wurden aber erst zehn Jahre später umgesetzt.

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Alphaturm

Gegenüber vom Boulevard 1945 steht der Alphaturm. Es ist das erste "echte" Hochhaus in Enschede. ...

Gegenüber vom Boulevard 1945 steht der Alphaturm. Es ist das erste "echte" Hochhaus in Enschede. Es hat 29 Etagen und ist mit 101 Metern das höchste Gebäude in der Provinz Overijssel.

Alphatoren Architectuur En Erfgoed

Biege, das Gesicht in Richtung Boulevard 1945 gerichtet, links ab und gehe über den Parkplatz die Oldenzaalsestraat entlang. Gehe links in den Kalandergang und gehe dann geradeaus auf den H.J. van Heekplein.

29S

Gedenkstein Stadtbrand

Gegenüber vom Kalandergang liegt auf dem H.J. van Heekplein ein großer Findling. Er markiert den ...

Gegenüber vom Kalandergang liegt auf dem H.J. van Heekplein ein großer Findling. Er markiert den Ort, an dem am 7. Mai 1862 der große Stadtbrand ausgebrochen ist.

Steen stadsbrand
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Hendrik Jan van Heekplein

Der Hendrik Jan van Heekplein hat in den letzten Jahren eine enorme Entwicklung durchlaufen. Er i...

Der Hendrik Jan van Heekplein hat in den letzten Jahren eine enorme Entwicklung durchlaufen. Er ist jetzt für den Verkehr gesperrt und am Dienstag und Samstag findet hier der größte Warenmarkt in den östlichen Niederlanden statt. Wenn du vom Boulevard 1945 (Ostseite) zur Westseite des Platzes kommst, kannst du den natürlichen Höhenunterschied der Moräne, auf der Enschede gebaut ist, deutlich erkennen. Darüber hinaus zeigen die Konturen auf der rechten Seite des Platzes, wie der alte Kanal mit den Stadtmauern und Gebäuden verlaufen ist.

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Van Heekbad

In einem der Gebäude am alten Kanal befand sich eine Schwimm- und Badeanstalt. Das Van Heekbad is...

In einem der Gebäude am alten Kanal befand sich eine Schwimm- und Badeanstalt. Das Van Heekbad ist nach den Fabrikanten benannt, die es für ihre Mitarbeiter erbauen ließen. Es war das zweite Hallenbad in den Niederlanden. Der Turm des Rathauses ist hinter dem ehemaligen Van Heekbad sichtbar. Das Rathaus wurde von G. Friedoff entworfen und 1933 erbaut. Ein Stück weiter befindet sich der Turm der Grote Kerk am Oude Markt.

Gehe auf dem H.J. van Heekplein weiter. Biege dann links in den Mooienhof ein.

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Mooienhof en voormalig postkantoor

Der Mooienhof ist nach einem Garten benannt, der hier lag und den Namen Mooienhof trug. Es gab ho...

Der Mooienhof ist nach einem Garten benannt, der hier lag und den Namen Mooienhof trug. Es gab hohe Bäume und ein gemauertes Gartenhaus, an dessen Fassade ein großer vergoldeter Hut angebracht war: das Symbol des ersten Eigentümers, der Herr Hoedemaker (Hutmacher).

Auf der anderen Seite (am Boulevards 1945) befindet sich das ehemalige Postamt aus dem Jahr 1960. Das Gebäude wurde von Frans Coenraad entworfen. Die Figuren an der Wand im Erdgeschoss stellen einen Postreiter und Posthörner dar. Dies ist ein Gebäude aus der Rekonstruktionsarchitektur.

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Kuipersdijk

Der Mooienhof geht in den Kuipersdijk über. Früher war das ein schmaler, schlammiger Verbindungsw...

Der Mooienhof geht in den Kuipersdijk über. Früher war das ein schmaler, schlammiger Verbindungsweg nach Alstätte. Für die Bauern von Esmarke war dies der Weg zur Kirche und zum Markt. Für Händler, die von weiter weg kamen, was dies der Durchgangsweg zu den restlichen Niederlanden. Entlang des Weges lagen schmale Holzbohlen, die besonders im Winter von den Fußgängern benutzt wurden, um die Füße trocken zu halten. Der Kuipersdijk wurde nach dem Kuiper (Böttcher) benannt, der auf einem Bauernhof an der Grenze zu Deutschland wohnte, heute bekannt als Sanders Kuper.

Biege rechts ab in die Edo Bergsmanlaan. Er war von 1896 - 1932 Bürgermeister von Enschede.

34T

Wigboldpfahl 5

Der eigentliche Grenzpunkt befindet sich in dem nebenstehenden Gebäude. In der Franzosenze...

Der eigentliche Grenzpunkt befindet sich in dem nebenstehenden Gebäude.

In der Franzosenzeit (1975-1814) entstanden die Gemeinden. Das Altstadt von Enschede wurde zur Gemeinde Enschede. Die Grenze von Enschede war das gedachte Sechseck, das durch die sechs Wigboldsteine geformt wurde. Darumherum lag das ländliche Gebiet, heute die Gemeinde Lonneker. Die Wigboldsteine markierten somit die Grenze zwischen den beiden Gemeinden. Im Laufe der Zeit gab es einige Grenzkorrekturen bis 1934 die Gemeinden Enschede und Lonneker unter dem Namen Enschede zusammengefügt wurden. Aufgrund dessen wurden die Wigboldsteine nicht mehr benötigt und sie verschwanden nach und nach aus dem Straßenbild. Ein Stein ist bei Bauarbeiten wieder aufgetaucht.

35T

De Krim

1861 wurden auf Inititative der Fabrikanten 33 sogenannte Dachhäuser für Fabrikarbeiter gebaut. N...

1861 wurden auf Inititative der Fabrikanten 33 sogenannte Dachhäuser für Fabrikarbeiter gebaut. Nach dem Stadtbrand von 1862 kamen weitere 112 dazu.

Die Häuser waren nicht sehr groß, wurden aber von großen Familien bewohnt. Der Dachboden im ersten Stock verlief über die gesamte Häuserreihe. Am Ende des 19. Jahrhunderts (als die ursprünglichen Bewohner alle gegangen waren), verarmte das Viertel und wurde berühmt berüchtigt. Es git viele Geschichten über diese Zeit, über Solidarität aber auch über Aufstände gegen schlechte Arbeitsbedingungen, Armut, Alkoholmissbrauch und Kriminalität.

Biege rechts ab in die Beltstraat.

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MST (Krankenhaus)

Der Neubau des Medisch Spectrum Twente (MST, Krankenhaus von Enschede) wurde von IAA Architekten ...

Der Neubau des Medisch Spectrum Twente (MST, Krankenhaus von Enschede) wurde von IAA Architekten entworfen und 2015 gebaut. Vorher stand hier die Textilfabrik von J.F. Scholten & Sohn, Fabrikant von diversen Swanprodukten.

2016 Eric Brinkhorst Koningsplein 2
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Koningstraat

Die Koningstraat verdankt ihren Namen König Louis Napoleon, der am 7. März 1809 die "schöne Stadt...

Die Koningstraat verdankt ihren Namen König Louis Napoleon, der am 7. März 1809 die "schöne Stadt Enschede" besuchte. Der neue Koningsplein wurde 2015 fertiggestellt. Dieser Platz bildet die Verbindung zwischen der Innenstadt, dem MST und der Van Heek Parkgarage. Auf dem Platz stehen Kunstwerke des belgischen Künstlers Arne Quinze.

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Zuidmolen

Die Beltstraat ist nach dem Mölnbelt benannt, dem Hügel auf dem die 1542 erbaute zweite Stadtgetr...

Die Beltstraat ist nach dem Mölnbelt benannt, dem Hügel auf dem die 1542 erbaute zweite Stadtgetreidemühle, die Zuidmolen, gestanden haben muss. An dieser Stelle befindet sich jetzt ein Wohnungskomplex mit demselben Namen. In der Mühle befand sich ein Stall für die Pferde und Ochsen der Bauern, die kamen, um ihr Getreide zu mahlen. Die Mühle entkam 1862 dem Stadtbrand, wurde aber 18998 abgerissen, weil von da an mit Dampfkraft gemahlen wurde. Die Mühle ist auf einem Stadtplan von Jacob van Deventer aus dem Jahr 1558 abgebildet.

Biege links ab in die Koningstraat. Gehe dann rechts in die Haaksbergerstraat. Gehe beim Kreisverkehr links in die Ripperdastraat.

Der Zebrastreifen, der über die Haaksbergerstraat führt, verläuft direkt über die Wigboldgrenze.

39T

Koningshuizen

Im Jahr 1809 schenkte Lodewijk Napoleon einige Häuser an der Ecke Haaksbergerstraat und Emmastraa...

Im Jahr 1809 schenkte Lodewijk Napoleon einige Häuser an der Ecke Haaksbergerstraat und Emmastraat, unter der Bedingung, dass sie als Krankenhaus genutzt wurden. Sie erhielten den passenden Namen "Koningshuizen"(Königshäuser). Die vier charakteristischen Gebäude, die heute noch existieren, wurden 1864 erbaut.

40T

Industrie- und Handelsschule

Auf der anderen Seite des Kreisverkehrs befand sich einst der Stadsbleek, auch Krabbenbleek genan...

Auf der anderen Seite des Kreisverkehrs befand sich einst der Stadsbleek, auch Krabbenbleek genannt (Bleicherei). Diese wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts nicht mehr gebraucht und wurde zugeschüttet. 1964 wurde hier die Twenter Industrie- und Handelsschule gegründet, die erste weiterführende Schule der Niederlande. 1886 wurde die Schule zu klein und die Gemeinde Enschede übernahm sie unter dem Namen Niederländische Schule für Industrie und Handel. Später entstanden daraus das städtische Lyzeum und die HBS.

Krabbenbleek
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Stadsvilla

In der Ripperdastraat 8 befindet sich eine für dieses Viertel charakteristische Stadtvilla namen ...

In der Ripperdastraat 8 befindet sich eine für dieses Viertel charakteristische Stadtvilla namen Stadsmaten. Der Bischof David von Burgund schenkte Enschede diese Ländereien im Jahr 1350 als Gegenleistung für den Bau eines zweiten Kanals, die sogenannte "Buitengracht", zur Verteidigung der Stadt.

In den Stadsmaten gab es lange Zeit eine Stadtwiese. Diese wurde mit Wasser aus dem Stadtkanal (Gracht) bewässert. Im Herbst, als das Gras gemäht und eingefahren war, wurden die Kühe der Stadtbewohner zusammengetrieben ('ko heun in de stadmoate'). Der Kuhhirte ging auf dem Ochsenhorn spielend durch die Stadt und rief: "Maak de ko los!" Die Kühe versammelten sich gegen halb eins und kehrten gegen halb fünf in die Stadt zurück. Wieder spielte der Hirte auf dem Horn und rief: "Kom de kio an, dure los!" Jede Kuh kehrte in ihren eigenen Stall zurück.

42T

Wigboldpfahl 6

Der Wigboldpfahl befindet zich vor den Häusern Nr. 9 und 11. Zum 40-jährigen Jubiläum der ...

Der Wigboldpfahl befindet zich vor den Häusern Nr. 9 und 11.

Zum 40-jährigen Jubiläum der Stiftung Historische Sociëteit Enschede-Lonneker in 2008 wurden Replikate von den Wigboldsteinen angefertigt. Damals entstand auch die Wigboldroute.


43T

Jugendstil-Häuser

Die heutige Ripperdastraat war füher eine große, breite Allee, in deren Mitte Bäume gepflanzt war...

Die heutige Ripperdastraat war füher eine große, breite Allee, in deren Mitte Bäume gepflanzt waren. Davon zeugen heute noch die stattlichen Bauten im Jugendstil. Sie wurden kürzlich renoviert und somit vor dem Abriss bewahrt. Sie sind jetzt städtische Denkmäler. Ab 1907 wurde die Stadtwiese nach einem Entwurf von J.J.L. Bourdrez zu einem Villenviertel. Bureau Beltman (drei Generationen) baute hier Wohnhäuser, Büro- und Fabrikgebäude für verschiedene Fabrikanten. Die meisten von ihnen lebten nur im Winter hier; im Sommer wohnten sie in Landhäusern im Außengebiet.

Folge der Ripperdastraat.

44T

Höhere Textilschule

Die ehemalige Textilhochschule wird auch "de Maere" genannt, nach einer Textilindustrie, die sich...

Die ehemalige Textilhochschule wird auch "de Maere" genannt, nach einer Textilindustrie, die sich nach der Trennung der Niederlande und Belgien in Twente niedergelassen hat. Hier wurden Studenten für leitende Positionen in der Textilindustrie ausgebildet. Das Gebäude wird heute von der Fachhochschule Saxion und der ROC von Twente genutzt. Das Gebäude stammt aus den Jahren 1921-1922 und wurde vom Architekten W.K. de Wijs im klassizistischen Stil und in traditionellem Backstein entworfen. In der Fassage gibt es Darstellungen aus der Textilindustrie: Pflanzenzwiebeln (Baumwolle), Widderköpfe (Wolle) und Spinnen (Verarbeitung).

De maere
45T

Ariënsplein

Der Ariënsplein wurde nach Dr. Alphons Ariëns benannt. Er kam 1886 als Kaplan nach Enschede. Er h...

Der Ariënsplein wurde nach Dr. Alphons Ariëns benannt. Er kam 1886 als Kaplan nach Enschede. Er hat viel für die römisch-katholische Arbeiterklasse getan und die Gründung eines RC-Arbeiterverbandes initiiert. Er bekämpfte auch den Alkoholmissbrauch unter den Textilarbeitern. 1891 wurde durch seine Unterstützung Tivoli (heute das Gebäude der Apostolischen Gemeinde) an der Oldenzaalsestraat gegründet, genauso wie Concordia am Oude Markt. 1914 wurde das römisch-katholische Sankt Joseph Krankenhaus am Ariënsplein eröffnet. 1970 wurde es in De Stadsmaten umbenannt und fusionierte 1988 mit dem allgemeinen Krankenhaus Ziekenzorg an der Haaksbergerstraat. Mit diesem Gebäude war es durch eine Laufbrücke über die der Haaksbergerstraat verbunden. So entstand das Medisch Spectrum Twente. Nach dem Neubau des MST wurde das (veraltete) Gebäude Stadsmaten 2017 verkauft.

Laufe geradeaus in die De Ruyterlaan.

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Huize Sonnevanck

Am Ariënsplein liegt auch Huize Sonnevanck, die ehemalige Wohnung des Bürgermeisters, entworfen v...

Am Ariënsplein liegt auch Huize Sonnevanck, die ehemalige Wohnung des Bürgermeisters, entworfen von dem Stadtarchitekten A.H. op ten Noort.

Huize Sonnevanck
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De Groote Schuur

Das Gebäude an der Ecke Ripperdastraat/M.H. Tomplaan heißt De Groote Schuur (Die große Scheune; b...

Das Gebäude an der Ecke Ripperdastraat/M.H. Tomplaan heißt De Groote Schuur (Die große Scheune; beachte die Informationstafel am Zaun). An der Ecke des Gebäudes ist noch ein alter Straßenbahnhaken zu sehen.

Groote Schuur

Biege rechts ab in die Maarten Harpertsz Tromplaan, Richtung Hoedemakerplein.

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Villa Serphos

Die Villa Serphis wurde nach dem Fabrikanten Izaak Serphos und seiner Frau Estella Mezers benannt...

Die Villa Serphis wurde nach dem Fabrikanten Izaak Serphos und seiner Frau Estella Mezers benannt. Sie ließen 1910 die Villa bauen. Nach dem Tod ihres Mannes verkaufte die Witwe Estella Mezers die Villa an die Van Sambeek Stiftung.

Von 1939 bis 2007 befand sich in der Villa das Naturmuseum. Dieses ist jetzt in der Museumfabrik untergebracht. In dem Museumsgebäude war bis Januar 2008 noch die Sternwarte Coenraad ter Kuile. Das Gebäude wird nun von der Hochschule Saxion benutzt.

NATUUR HISTORISCH MUDEUM Villa Serphos

Laufe auf der M.H. Tromplaan zum Hoedemakerplein.

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Twentsche Bank

Hoedemakerplein 1 ist ein aus 1910 stammendes Bürogebäude, das im Auftrag von Benjamin Willem Bli...

Hoedemakerplein 1 ist ein aus 1910 stammendes Bürogebäude, das im Auftrag von Benjamin Willem Blijdenstein gebaut und von dem Architekten B. Beltman A. Gzn. entworfen wurde. Über dem Fenster in der ersten Etage sind das Wappen von Enschede sowie das Familienwappen der Blijdensteins - ursprünglich Hutmacher - zu sehen. Die Bank Blijdenstein wurde später die Twentsche Bank und fusionierte 1964 mit der ABN und später mit der AMRO-Bank. Die Twentsche Bank wurde während dieser Fusionen nie liquidiert und existiert formal immer noch.

Twentsche Bank

Gehe geradeaus in die Brammelerstraat.

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Ehemaliges V&D-Gebäude

Links steht das alte V&D-Gebäude, das seinen Eingang an der Ecke zur Korte Hengelosestraat ha...

Links steht das alte V&D-Gebäude, das seinen Eingang an der Ecke zur Korte Hengelosestraat hat. Dies war das erste große Kaufhaus von Twente. Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1939 und wurde von dem Architekten J. Kuit Wzn entworfen. Es hat schöne Glasmalereifenster und verschiedene stilvolle, runde Fenster.

VD

Gehe zurück zum Hoedemakerplein und biege rechts in die Piet Heinstraat.

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Incassobank

Die ehemalige Incassobank wurde 1929 vor der Incasso Bank Amsterdam gebaut. Das Gebäude wurde 194...

Die ehemalige Incassobank wurde 1929 vor der Incasso Bank Amsterdam gebaut. Das Gebäude wurde 1947 nach der Fusion mit der Amsterdamer Bank erweitert und 1988 angebaut. Der Baustil entspricht dem der Amsterdamer Schule mit Einflüssen der Delfter Schule - kennzeichnend für den Architekten Jan Gratama. An der Fassade sind bildgehauene Löwen zu sehen, die die Wappen von Amsterdam, Enschede und Lonneker tragen. Darüber hinaus gibt es einen Zierstein mit den Initialien I.B.

Biege rechts ab in Richtung des Bahnhofsplatzes.

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Bahnhofsgebäude

Das Bahnhofsgebäude von 1950 wurde von dem Architekten H.G.J. Stelling entworfen. Es wurde im Bet...

Das Bahnhofsgebäude von 1950 wurde von dem Architekten H.G.J. Stelling entworfen. Es wurde im Betonskelettbau nach einem Vorbild des französischen Architekten August Perret und seines Schweizer Kollegen Dennis Honneger ausgeführt.

Station enshcede
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Café Royal

Auf der Ecke Bahnhofsplatz/Korte Hengelosestraat steht das alte Café Royal. Das Café war ursprüng...

Auf der Ecke Bahnhofsplatz/Korte Hengelosestraat steht das alte Café Royal. Das Café war ursprünglich das Wohnhaus der Familie Nico ter Kuile, ein ehemaliger Textilfabrikant.

Cafe Royal
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Muziekkwartier

Am Ende des Bahnhofsplatzes siehst Du das Nationale Muziekkwartier, ein Gebäude für Theater und M...

Am Ende des Bahnhofsplatzes siehst Du das Nationale Muziekkwartier, ein Gebäude für Theater und Musik. Davor liegt der Willem Wilminkplein.

Stadsschouwburg Holland Casino Zaaltijdenseenoptreden

Gehe links in die Korte Hengelosestraat und überquere die Bahnschienen.

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Noordmolen

An der Kreuzung Korte Hengelosestraat/Molenstraat stand ab 1418 die erste Stadtmühle - die Albert...

An der Kreuzung Korte Hengelosestraat/Molenstraat stand ab 1418 die erste Stadtmühle - die Albertsmolen. Der Name Noordmolen (Nordmühle) kam erst um 1542 auf, als die Zuidmolen als zweite Stadtmühle in Betrieb genommen wurde

Die Noordmolen wurde 1850 stillgelegt und 1858 abgerissen. Neben der Mühle lag der Schafmarkt.

Hier endet diese Route.

Voormalig Gemeentehuis Lonneker

Ehemaliges Rathaus von Lonneker

Das ehemalige Rathaus von Lonneker ist, wie es heute aussieht, aus dem Jahr 1905. Das erste Rathaus in Lonneker war für die fünf Gemeinden rund um Enschede bestimmt. Für die Bewohner der Enscheder Altstadt und des Wigbolds gab es ein Rathaus im Stadtzentrum. Nach der Gebietserweiterung von Enschede im Jahr 1884 wurde das Rathaus in Lonneker abgerissen und gab es fortan nur noch das Rathaus in Enschede. 1905 beantragte Lonneker bei der Stadt Enschede eine Genehmigung für den Wiederaufbau des Rathauses. 1934 wurde Lonneker nach heftigen Kämpfen in die Stadt Enschede eingemeindet, und dieses Rathaus verlor seine Bedeutung.

Wigboldpaal 1

Wigboldpfahl 1

Der Wigboldpfahl 1 steht gegenüber vom heutigen Stadtbüro (Stadskantoor). Der echte Grenzpunkt wurde im Asphalt gekennzeichnet.

Das Wort "Wigbold" besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil, "wig", ist mit dem niederländischen Wort "wijk" verwandt, das so viel wie "Stadtviertel" bedeutet. Der zweite Teil, "bold", ist verwandt mit dem englischen Wort "bil"und bedeutet "Recht". "Wigbold" bezeichnet in den östlichen Niederlanden vom Mittelalter bis zur Franzosenzeit ein Gebiet, in dem das Stadtrecht galt, das aber sowohl innerhalb, als auch außerhalb der Stadtgracht und der Stadttore liegen konnte.

Boerenkerkhof

Boerenkerkhof (Bauernfriedhof)

Der Boerenkerkhof (Bauernfriedhof) war der öffentliche Friedhof der Gemeinde Lonneker. Er lag außerhalb des damaligen Bebauungsgebiets und wurde 1829 in Gebrauch genommen, da 1828 das Begraben in und um Kirchen innerhalb des Bebauungsgebiets verboten wurde.

Die Fläche war innerhalb der Bevölkerung auch als "Klokkenkamp" (Glockenkamp) bekannt. Der Name ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass 1523 auf diesem Platz zwei Glocken für die Grote Kerk gegossen wurden. Die alten Glocken waren bei dem Stadtbrand von 1517 verloren gegangen.

Die Steine des niedrigen Tores am Ausgang zur H.B. Blijdensteinlaan stammen von dem ehemaligen Krankenhaus an der alten Veenstraat.

Fischerei

Die "Fischerei" war eine Fischzucht. Es war ein einige Meter breiter Kanal, der auf einem Stadtplan von 1884 als solcher noch zu erkennen ist. Es wird angenommen, dass in diesem Kanal auch Blutegel für das Krankenhaus am Konijnenberg gefangen wurden. Hier lag außerdem das Haus der Familie Baurichter, Verwalter des Kräutergartens, der am Kanal lag. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Fläche Eigentum der Stadt und von dieser als städtische Mülldeponie benutzt. In 1897 ließ die Stadt Enschede den Kanal mit Müll zuschütten und sowohl die Fischerei als auch das Krankenhaus wurden abgerissen. An der Stelle wurde eine Grundschule gebaut: Schule C, später Zeggeltschool genannt.

Kantongerecht Enschede

Kantongerecht

Das Kantongerecht (Amts-/Kreisgericht) an der Ecke Visserijstraat und Molenstraat wurde 1903 errichtet und hat diverse Jugendstil-Merkmale. Es ist ein städtisches Denkmal.

Willem Brakmanstraat

Die Straße wurde nach dem Schriftsteller Willem Pieter Jacobus Brakman (1922 - 2008) benannt, der aus Enschede stammte. Früher befand sich hier der "Konijnberg", wo das erste Krankenhaus von Enschede mit einem Hausmeisterhaus gebaut wurde. Später war hier der Gemeindehof. Die Straße ist heute Teil der Kulturmeile (Cultuurmijl), einer Route, die vom Muziekkwartier in der Innenstadt über das Rijksmuseum Twenthe bis zu den kulturellen Einrichtungen in Roombeek führt. Die Route ist anhand der besonderen Asphaltierung zu erkennen.

Heim für alte Männer und Frauen

Auf der Weide links der Molenstraat stand früher ein "Heim für alte Männer und Frauen" - wie an der Fassade stand. Die Männer und Frauen wurden in verschiedenen Flügeln untergebracht. Später stand hier das Auffangzentrum des "Leger des Heils", das sich nun in dem Gebäude auf der Ecke Molenstraat/Willem Brakmanstraat befindet.

Machinefabriek Sanders

Maschinenfabrik Sanders

An der heutigen Molenstraat lag Ende des 19. Jahrhunderts die Eisengießerei und Maschinenfabrik Sanders. Das Unternehmen begann als Schmiede, 1873 wurde die Fabrik gebaut. Heute befinden sich hier Wohnungen und die Fabrik ist nach Goor umgezogen.

Eerste Joodse Begraafplaats

Jüdischer Friedhof

An dieser Stelle der heutigen Molenstraat lag früher der jüdische Friedhof. Die Straße wurde darum auch Judenfriedhof genannt. Diesen Friedhof gab es bereits vor 1792. 1832 wurde ein Teil der Fläche mit der Stadt gegen ein Grundstück an der Achterstraat getauscht, um dort eine (die erste) Synagoge zu bauen. Als der Friedhof an der Molenstraat voll war, wurde 1840 am Kneedweg ein neuer jüdischer Friedhof angelegt. 1946 wurde die Molenstraat rekonstruiert und der Friedhof geräumt. Die sterblichen Überreste und die Grabsteine wurden zu dem neuen jüdischen Friedhof am Noord Esmarkerrondweg gebracht. Das Denkmal an der Ecke Molenstraat/Nieuwe Schoolweg wurde 2016 aufgestellt.

Wigboldpfahl 2

Der echte Grenzpunkt wird im Straßenbelag gekennzeichnet.

Die Grenzen des Enscheder Wigbolds waren an den großen Steinen zu erkennen, die entlang der sechs meist befahrensten Zugangswege zur Stadt lagen. Die Grenzsteine wurden auch "lakestenen" oder "lakepalen" genannt (laak bedeutet Grenze).

Spoorlijn Enschede Gronau

Bahnstrecke Enschede - Gronau

Im Zusammenhang mit der wachsenden Textilindustrie wurden in Deutschland bereits 1856 Initiativen für den Bau einer Eisenbahn nach Rheine und ab 1858 für eine direkte Verbindung nach Zutphen (über Hengelo) ergriffen. Es dauerte jedoch noch bis 1866, bis der Zug in Enschede ankam. 1875 wurde die Strecke nach Münster und Dortmund verlängert. Damit wurde die für die Industrie benötigte Kohle aus dem Ruhrgebiet geholt. Die Bahn war lange Zeit außer Betrieb, wird heute aber für den Personenverkehr eingesetzt.

U Itspanning

Erholung

In dem karakteristischen Gebäude an der Ecke Oldenzaalsestraat/Parallelweg befand sich früher ein bekanntes Café: Robers Bets. Hier stellten die Kutscher ihre Pferde unter, nachdem sie auf dem Markt waren. In späteren Jahren waren hier viele verschiedene Gastronomiebetriebe untergebracht.

Van Lochemstraat

Die Van Lochemstraat wurde nach den Brüdern Herman und Jan van Lochem benannt, die hier 1728 das Weben des Warendorfer Bombazine einführten und damit die Basis für die Twenter Textilindustrie legten.

Weeshuis enschede

Waisenhaus

Auf Höhe der heutigen Nr. 51 stand von 1846 bis 1923 das Hervormd Diaconaal Weeshuis, das Waisenhaus von Enschede.

Tattersall

Maschinenfabrik Tattersall

Nr. 32 auf De Heurne beherbergte früher die Maschinenfabrik und das Lagerhaus De Globe von Tattersall & Holdworth. Bei De Globe wurden die von der Fabrik hergestellten Produkte zum Verkauf angeboten.

Striekiezer

Kurz vor der Wilhelminastraat steht rechts (an der Ecke De Heurne/Noorderhagen) ein Gebäude, das im Volksmund "striekiezer"(Bügeleisen) genannt wurde. Früher hieß es Teufelsküche. Es war eins der sieben Verteidigungswerke oder Bollwerke von Enschede.

Oosterkerk

Oosterkirche

Die Oosterkerk (Oosterkirche) ist ein städtisches Denkmal, das 1894 nach einem Entwurf des Enscheder Architekten H.E. Zeggelink gebaut wurde. Dies ist das Gebäude der reformierten Kirche von Enschede-Ost.

Sebastopol

Auf Höhe der heutigen Oldenzaalestraat befand sich früher eine kleine Straße mit dem Name "Sebastopol". Die Straße war nach einer russischen Stadt benannt, die schwer unter dem Grauen des Krimkriegs (1853 - 1856) gelitten hatte. Nach dem Stadtbrand von 1862 gab es in Enschede eine Wohnungsnot. Daraufhin wurden hier 40 Wohnungen errichtet. Die Straße war schnell heruntergekommen, sodass die Häuser in einem schlechten Zustand waren. In den Jahren 1924-1927 wurden sie dann abgerissen.

Elderinkshuis

Elderinkshuis

An der Ecke Oldenzaalsestraat/De Klomp steht das Elderinkshuis, das 1783 von dem Amsterdamer Hendricus Nagel als Herberge "De Lindeboom" gebaut wurde. Das Haus lag vor dem Stadttor (de Eschpoort), sodass Reisende, die spät dran waren und vor verschlossenen Toren standen, hier übernachten konnten.

Ab 1799 wohnte Joost Maurits Elderink hier und seitdem wurde das Gebäude "Het Elderinkshuis" genannt. Den Stadtbrand von 1862 hat es unbeschadet überstanden und so ist es heute eines der ältesten Gebäude in Enschede.

De Klomp

Die Straße "De Klomp" wurde nach der Herberge "De Gouden Klomp" benannt, die früher hier stand. Von hier aus ist der nach Osten und Westen verlaufende Wall zu erkennen, auf dem Enschede gebaut wurde.

Tramhaken

Tramhaken

An den Fassaden der zwei Häuser (Nr. 121 und 125) an der Straße De Klomp sind sogenannte "Tramhaken" zu sehen. Hier war die Oberleitung der ehemaligen Straßenbahnlinie nach Glanerbrug befestigt.

Lipperkerkstraat

Bei der Espoortstraat geht De Klomp in die Lipperkerkstraat über. Diese Straße ist nach einem ehemaligen Kirchenweg benannt, der vom Gut Lipper zur Grote Kerk auf den Markt führte. Die Kirchgänger aus der Nachbarschaft durften über das Gelände des Guts Lipper laufen und hatten das Recht, die Verstorbenen auf den Friedhof um die Grote Kerk herum zu transportieren. Die kleine Kirche bei Nr. 1 wurde von der Neuapostolischen Kirche genutzt, ist aber seit 1988 eine Wohnung.

Wigboldpfahl 3

Der echte Grenzpunkt wird durch die metallenen Buchstaben E (Enschede) und L (Lonneker) markiert.

Der Wigbold hatte keine Verteidigungsfunktion so wie die Grachten und Wälle mit den Toren rund um die Stadt. Innerhalb der Grenzen des Wigbolds genossen die Bewohner die "Wigboldfreiheit" und diese unterschied sich von dem Landrecht, das außerhalb dessen galt. Doch für ihre Privilegien mussten die Bewohner des Wigbolds bezahlen: Sie mussten Steuern an diejenigen zahlen, die für diese Privilegien verantwortlich waren. In den östlichen Niederlanden war das fast immer der Bischof von Utrecht.

Stadsbegraafplaats Enschede

Stadtfriedhof

Der Stadtfriedhof von Espoort lag etwas außerhalb der Gemeinde Enschede auf dem Gebiet von Lonneker. Es war der allgemeine Friedhof der Gemeinde Enschede (im Gegensatz zum Boerenkerkhof, der für die Bewohner von Lonneker bestimmt war).

Der Bau erfolgte nach 1829, als es aus hygienischen Gründen verboten war, in und um die Grote Kerk herum auf dem Markt zu begraben. Mit Sicherheit, weil sich auch die Stadtpumpe auf dem Markt befand. Aufgrund von Platzmangel in der Stadt waren die Menschen gezwungen, auf das Gebiet der Gemeinde Lonneker auszuweichen.

Veenstraat

Die Veenstraat verlief früher von der Kreuzung De Klomp/Lipperkerkstraat zu der Heutinkstraat. Es war der Verbindungsweg nach Aamsveen, ein wichtiges Moorgebiet, in dem Torf abgetragen wurde. An der Veenstraat stand ein Vorläufer des Krankenhaus Medisch Spectrum Twente: das allgemeine Krankenhaus "Ziekenzorg", das 1879 öffnete.

Wigboldpfahl 4

Hier liegt der einzige erhaltene originale Wigboldstein. Der ursprüngliche Platz hiervon befindet sich in dem Gemeinschaftsgarten des an der Kortelandstraat gelegenen Appartementkomplexes.

Der innerhalb des Wigbolds herrschende Wigbold- und Stadtfrieden bedeutete, dass Schuhmacher, Schmiede usw. dort freie Bürger waren. Während der Wochen- und Jahrmärkte war dieser Stadtfrieden auch für die Händler und andere Besucher sehr wichtig: Sie konnten innerhalb des Wigbolds nicht ohne weiteres überfallen oder ausgeraubt werden. Durch Stadtausbreitungen wurde ein Wigbold teilweise Teil der Stadt, in Form eines Stadtviertels. Die geltenden Rechte und Privilegien blieben dann bestehen.

Boulevard 1945

Der Boulevard 1945 wurde in den fünfziger Jahren als "Symbol des neuen Zeitalters" angelegt: eine Stadtstraße mit mehereren Spuren und einigen Baumreihen. Außerdem brauchte es eine reiche, beeindruckende Architektur, mit der sich die noch blühende Textilindtustrie präsentieren konnte. Die Pläne für einen Boulevard waren bereits 1946 im Zusammenhang mit dem Wiederaufbau der Innenstadt vorhanden, wurden aber erst zehn Jahre später umgesetzt.

Alphatoren Architectuur En Erfgoed

Alphaturm

Gegenüber vom Boulevard 1945 steht der Alphaturm. Es ist das erste "echte" Hochhaus in Enschede. Es hat 29 Etagen und ist mit 101 Metern das höchste Gebäude in der Provinz Overijssel.

Steen stadsbrand

Gedenkstein Stadtbrand

Gegenüber vom Kalandergang liegt auf dem H.J. van Heekplein ein großer Findling. Er markiert den Ort, an dem am 7. Mai 1862 der große Stadtbrand ausgebrochen ist.

Hendrik Jan van Heekplein

Der Hendrik Jan van Heekplein hat in den letzten Jahren eine enorme Entwicklung durchlaufen. Er ist jetzt für den Verkehr gesperrt und am Dienstag und Samstag findet hier der größte Warenmarkt in den östlichen Niederlanden statt. Wenn du vom Boulevard 1945 (Ostseite) zur Westseite des Platzes kommst, kannst du den natürlichen Höhenunterschied der Moräne, auf der Enschede gebaut ist, deutlich erkennen. Darüber hinaus zeigen die Konturen auf der rechten Seite des Platzes, wie der alte Kanal mit den Stadtmauern und Gebäuden verlaufen ist.

Van Heekbad

In einem der Gebäude am alten Kanal befand sich eine Schwimm- und Badeanstalt. Das Van Heekbad ist nach den Fabrikanten benannt, die es für ihre Mitarbeiter erbauen ließen. Es war das zweite Hallenbad in den Niederlanden. Der Turm des Rathauses ist hinter dem ehemaligen Van Heekbad sichtbar. Das Rathaus wurde von G. Friedoff entworfen und 1933 erbaut. Ein Stück weiter befindet sich der Turm der Grote Kerk am Oude Markt.

Mooienhof en voormalig postkantoor

Der Mooienhof ist nach einem Garten benannt, der hier lag und den Namen Mooienhof trug. Es gab hohe Bäume und ein gemauertes Gartenhaus, an dessen Fassade ein großer vergoldeter Hut angebracht war: das Symbol des ersten Eigentümers, der Herr Hoedemaker (Hutmacher).

Auf der anderen Seite (am Boulevards 1945) befindet sich das ehemalige Postamt aus dem Jahr 1960. Das Gebäude wurde von Frans Coenraad entworfen. Die Figuren an der Wand im Erdgeschoss stellen einen Postreiter und Posthörner dar. Dies ist ein Gebäude aus der Rekonstruktionsarchitektur.

Kuipersdijk

Der Mooienhof geht in den Kuipersdijk über. Früher war das ein schmaler, schlammiger Verbindungsweg nach Alstätte. Für die Bauern von Esmarke war dies der Weg zur Kirche und zum Markt. Für Händler, die von weiter weg kamen, was dies der Durchgangsweg zu den restlichen Niederlanden. Entlang des Weges lagen schmale Holzbohlen, die besonders im Winter von den Fußgängern benutzt wurden, um die Füße trocken zu halten. Der Kuipersdijk wurde nach dem Kuiper (Böttcher) benannt, der auf einem Bauernhof an der Grenze zu Deutschland wohnte, heute bekannt als Sanders Kuper.

Wigboldpfahl 5

Der eigentliche Grenzpunkt befindet sich in dem nebenstehenden Gebäude.

In der Franzosenzeit (1975-1814) entstanden die Gemeinden. Das Altstadt von Enschede wurde zur Gemeinde Enschede. Die Grenze von Enschede war das gedachte Sechseck, das durch die sechs Wigboldsteine geformt wurde. Darumherum lag das ländliche Gebiet, heute die Gemeinde Lonneker. Die Wigboldsteine markierten somit die Grenze zwischen den beiden Gemeinden. Im Laufe der Zeit gab es einige Grenzkorrekturen bis 1934 die Gemeinden Enschede und Lonneker unter dem Namen Enschede zusammengefügt wurden. Aufgrund dessen wurden die Wigboldsteine nicht mehr benötigt und sie verschwanden nach und nach aus dem Straßenbild. Ein Stein ist bei Bauarbeiten wieder aufgetaucht.

De Krim

1861 wurden auf Inititative der Fabrikanten 33 sogenannte Dachhäuser für Fabrikarbeiter gebaut. Nach dem Stadtbrand von 1862 kamen weitere 112 dazu.

Die Häuser waren nicht sehr groß, wurden aber von großen Familien bewohnt. Der Dachboden im ersten Stock verlief über die gesamte Häuserreihe. Am Ende des 19. Jahrhunderts (als die ursprünglichen Bewohner alle gegangen waren), verarmte das Viertel und wurde berühmt berüchtigt. Es git viele Geschichten über diese Zeit, über Solidarität aber auch über Aufstände gegen schlechte Arbeitsbedingungen, Armut, Alkoholmissbrauch und Kriminalität.

2016 Eric Brinkhorst Koningsplein 2

MST (Krankenhaus)

Der Neubau des Medisch Spectrum Twente (MST, Krankenhaus von Enschede) wurde von IAA Architekten entworfen und 2015 gebaut. Vorher stand hier die Textilfabrik von J.F. Scholten & Sohn, Fabrikant von diversen Swanprodukten.

Koningstraat

Die Koningstraat verdankt ihren Namen König Louis Napoleon, der am 7. März 1809 die "schöne Stadt Enschede" besuchte. Der neue Koningsplein wurde 2015 fertiggestellt. Dieser Platz bildet die Verbindung zwischen der Innenstadt, dem MST und der Van Heek Parkgarage. Auf dem Platz stehen Kunstwerke des belgischen Künstlers Arne Quinze.

Zuidmolen

Die Beltstraat ist nach dem Mölnbelt benannt, dem Hügel auf dem die 1542 erbaute zweite Stadtgetreidemühle, die Zuidmolen, gestanden haben muss. An dieser Stelle befindet sich jetzt ein Wohnungskomplex mit demselben Namen. In der Mühle befand sich ein Stall für die Pferde und Ochsen der Bauern, die kamen, um ihr Getreide zu mahlen. Die Mühle entkam 1862 dem Stadtbrand, wurde aber 18998 abgerissen, weil von da an mit Dampfkraft gemahlen wurde. Die Mühle ist auf einem Stadtplan von Jacob van Deventer aus dem Jahr 1558 abgebildet.

Koningshuizen

Im Jahr 1809 schenkte Lodewijk Napoleon einige Häuser an der Ecke Haaksbergerstraat und Emmastraat, unter der Bedingung, dass sie als Krankenhaus genutzt wurden. Sie erhielten den passenden Namen "Koningshuizen"(Königshäuser). Die vier charakteristischen Gebäude, die heute noch existieren, wurden 1864 erbaut.

Krabbenbleek

Industrie- und Handelsschule

Auf der anderen Seite des Kreisverkehrs befand sich einst der Stadsbleek, auch Krabbenbleek genannt (Bleicherei). Diese wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts nicht mehr gebraucht und wurde zugeschüttet. 1964 wurde hier die Twenter Industrie- und Handelsschule gegründet, die erste weiterführende Schule der Niederlande. 1886 wurde die Schule zu klein und die Gemeinde Enschede übernahm sie unter dem Namen Niederländische Schule für Industrie und Handel. Später entstanden daraus das städtische Lyzeum und die HBS.

Stadsvilla

In der Ripperdastraat 8 befindet sich eine für dieses Viertel charakteristische Stadtvilla namen Stadsmaten. Der Bischof David von Burgund schenkte Enschede diese Ländereien im Jahr 1350 als Gegenleistung für den Bau eines zweiten Kanals, die sogenannte "Buitengracht", zur Verteidigung der Stadt.

In den Stadsmaten gab es lange Zeit eine Stadtwiese. Diese wurde mit Wasser aus dem Stadtkanal (Gracht) bewässert. Im Herbst, als das Gras gemäht und eingefahren war, wurden die Kühe der Stadtbewohner zusammengetrieben ('ko heun in de stadmoate'). Der Kuhhirte ging auf dem Ochsenhorn spielend durch die Stadt und rief: "Maak de ko los!" Die Kühe versammelten sich gegen halb eins und kehrten gegen halb fünf in die Stadt zurück. Wieder spielte der Hirte auf dem Horn und rief: "Kom de kio an, dure los!" Jede Kuh kehrte in ihren eigenen Stall zurück.

Wigboldpfahl 6

Der Wigboldpfahl befindet zich vor den Häusern Nr. 9 und 11.

Zum 40-jährigen Jubiläum der Stiftung Historische Sociëteit Enschede-Lonneker in 2008 wurden Replikate von den Wigboldsteinen angefertigt. Damals entstand auch die Wigboldroute.


Jugendstil-Häuser

Die heutige Ripperdastraat war füher eine große, breite Allee, in deren Mitte Bäume gepflanzt waren. Davon zeugen heute noch die stattlichen Bauten im Jugendstil. Sie wurden kürzlich renoviert und somit vor dem Abriss bewahrt. Sie sind jetzt städtische Denkmäler. Ab 1907 wurde die Stadtwiese nach einem Entwurf von J.J.L. Bourdrez zu einem Villenviertel. Bureau Beltman (drei Generationen) baute hier Wohnhäuser, Büro- und Fabrikgebäude für verschiedene Fabrikanten. Die meisten von ihnen lebten nur im Winter hier; im Sommer wohnten sie in Landhäusern im Außengebiet.

De maere

Höhere Textilschule

Die ehemalige Textilhochschule wird auch "de Maere" genannt, nach einer Textilindustrie, die sich nach der Trennung der Niederlande und Belgien in Twente niedergelassen hat. Hier wurden Studenten für leitende Positionen in der Textilindustrie ausgebildet. Das Gebäude wird heute von der Fachhochschule Saxion und der ROC von Twente genutzt. Das Gebäude stammt aus den Jahren 1921-1922 und wurde vom Architekten W.K. de Wijs im klassizistischen Stil und in traditionellem Backstein entworfen. In der Fassage gibt es Darstellungen aus der Textilindustrie: Pflanzenzwiebeln (Baumwolle), Widderköpfe (Wolle) und Spinnen (Verarbeitung).

Ariënsplein

Der Ariënsplein wurde nach Dr. Alphons Ariëns benannt. Er kam 1886 als Kaplan nach Enschede. Er hat viel für die römisch-katholische Arbeiterklasse getan und die Gründung eines RC-Arbeiterverbandes initiiert. Er bekämpfte auch den Alkoholmissbrauch unter den Textilarbeitern. 1891 wurde durch seine Unterstützung Tivoli (heute das Gebäude der Apostolischen Gemeinde) an der Oldenzaalsestraat gegründet, genauso wie Concordia am Oude Markt. 1914 wurde das römisch-katholische Sankt Joseph Krankenhaus am Ariënsplein eröffnet. 1970 wurde es in De Stadsmaten umbenannt und fusionierte 1988 mit dem allgemeinen Krankenhaus Ziekenzorg an der Haaksbergerstraat. Mit diesem Gebäude war es durch eine Laufbrücke über die der Haaksbergerstraat verbunden. So entstand das Medisch Spectrum Twente. Nach dem Neubau des MST wurde das (veraltete) Gebäude Stadsmaten 2017 verkauft.

Huize Sonnevanck

Huize Sonnevanck

Am Ariënsplein liegt auch Huize Sonnevanck, die ehemalige Wohnung des Bürgermeisters, entworfen von dem Stadtarchitekten A.H. op ten Noort.

Groote Schuur

De Groote Schuur

Das Gebäude an der Ecke Ripperdastraat/M.H. Tomplaan heißt De Groote Schuur (Die große Scheune; beachte die Informationstafel am Zaun). An der Ecke des Gebäudes ist noch ein alter Straßenbahnhaken zu sehen.

NATUUR HISTORISCH MUDEUM Villa Serphos

Villa Serphos

Die Villa Serphis wurde nach dem Fabrikanten Izaak Serphos und seiner Frau Estella Mezers benannt. Sie ließen 1910 die Villa bauen. Nach dem Tod ihres Mannes verkaufte die Witwe Estella Mezers die Villa an die Van Sambeek Stiftung.

Von 1939 bis 2007 befand sich in der Villa das Naturmuseum. Dieses ist jetzt in der Museumfabrik untergebracht. In dem Museumsgebäude war bis Januar 2008 noch die Sternwarte Coenraad ter Kuile. Das Gebäude wird nun von der Hochschule Saxion benutzt.

Twentsche Bank

Twentsche Bank

Hoedemakerplein 1 ist ein aus 1910 stammendes Bürogebäude, das im Auftrag von Benjamin Willem Blijdenstein gebaut und von dem Architekten B. Beltman A. Gzn. entworfen wurde. Über dem Fenster in der ersten Etage sind das Wappen von Enschede sowie das Familienwappen der Blijdensteins - ursprünglich Hutmacher - zu sehen. Die Bank Blijdenstein wurde später die Twentsche Bank und fusionierte 1964 mit der ABN und später mit der AMRO-Bank. Die Twentsche Bank wurde während dieser Fusionen nie liquidiert und existiert formal immer noch.

VD

Ehemaliges V&D-Gebäude

Links steht das alte V&D-Gebäude, das seinen Eingang an der Ecke zur Korte Hengelosestraat hat. Dies war das erste große Kaufhaus von Twente. Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1939 und wurde von dem Architekten J. Kuit Wzn entworfen. Es hat schöne Glasmalereifenster und verschiedene stilvolle, runde Fenster.

Incassobank

Die ehemalige Incassobank wurde 1929 vor der Incasso Bank Amsterdam gebaut. Das Gebäude wurde 1947 nach der Fusion mit der Amsterdamer Bank erweitert und 1988 angebaut. Der Baustil entspricht dem der Amsterdamer Schule mit Einflüssen der Delfter Schule - kennzeichnend für den Architekten Jan Gratama. An der Fassade sind bildgehauene Löwen zu sehen, die die Wappen von Amsterdam, Enschede und Lonneker tragen. Darüber hinaus gibt es einen Zierstein mit den Initialien I.B.

Station enshcede

Bahnhofsgebäude

Das Bahnhofsgebäude von 1950 wurde von dem Architekten H.G.J. Stelling entworfen. Es wurde im Betonskelettbau nach einem Vorbild des französischen Architekten August Perret und seines Schweizer Kollegen Dennis Honneger ausgeführt.

Cafe Royal

Café Royal

Auf der Ecke Bahnhofsplatz/Korte Hengelosestraat steht das alte Café Royal. Das Café war ursprünglich das Wohnhaus der Familie Nico ter Kuile, ein ehemaliger Textilfabrikant.

Stadsschouwburg Holland Casino Zaaltijdenseenoptreden

Muziekkwartier

Am Ende des Bahnhofsplatzes siehst Du das Nationale Muziekkwartier, ein Gebäude für Theater und Musik. Davor liegt der Willem Wilminkplein.

Weitere Informationen

Noordmolen

An der Kreuzung Korte Hengelosestraat/Molenstraat stand ab 1418 die erste Stadtmühle - die Albertsmolen. Der Name Noordmolen (Nordmühle) kam erst um 1542 auf, als die Zuidmolen als zweite Stadtmühle in Betrieb genommen wurde

Die Noordmolen wurde 1850 stillgelegt und 1858 abgerissen. Neben der Mühle lag der Schafmarkt.