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Routeomschrijving

Architektur & Kunst

25 Locaties
5.1 km
1 u

Die Universität von Twente (UT) ist die einzige niederländische Universität mit einem echten Campus: einem weitläufigen Parkbereich mit Gebäuden für Lehre und Forschung, Sport- und Kultureinrichtungen, Unterkünften für Studenten und Mitarbeiter sowie einem Einkaufszentrum. Der Campus ist eigentlich eine kleine Studienstadt im Grünen. Die Gebäude, die in den letzten 50 Jahren auf dem ehemaligen Landgut Drienerlo errichtet wurden, sind ein gutes Beispiel für die jüngsten architektonischen Ideen. Die meisten Kunstwerke, die sich draußen befinden, wurden speziell für die UT entworfen. Der Campus wurde 1961 nach den Prinzipien der Neuen Sachlichkeit von den Architekten Wim van Tijen und Samuel van Embden angelegt. Ihr städtebaulicher Plan gab dem Gelände eine klare Struktur und platzierte große Gebäude an strategischen Orten. Van Tijen und Van Embden trennten Wohn-, Arbeits- und Erholungsbereucge voneinander . Als Reaktion auf diese sachliche und formale Herangehensweise baute eine Gruppe junger Architekten gemütliche und ausgelassene Architektur. Ab 2000 war Jan Hoogstad der leitende Architekt auf dem Campus; heute ist das Peter Vermeulen. Die UT ist eine unternehmerische Forschungsuniversität. Die UT bietet Ausbildung und Forschung in wissenschaftlichen Bereichen an, die von Psychologie und öffentlicher Verwaltung bis zu technischer Physik und biomedizinischer Technologie reichen. Schwerpunkte sind Technologie, medizinische Innovation, Nanotechnologie sowie Verhalten- und Gesellschaftsforschung. Derzeit gibt es 9.000 Studenten; eine stets zunehmende Anzahl kommt aus dem Ausland. Das Unternehmertum der UT zeigt sich unter anderem in der Vielzahl von Spin-off-Unternehmen. Die UT ist mit 3000 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber in Twente.

Die Route beginnt auf dem Fahrrad-/Fußweg gegenüber von Het Signaal.

​Die Route beginnt bei Het Signaal. Zwei wichtige und hohe Gebäude sind auf einen Blick sichtbar. In der Ferne Hogekamp, links de Spiegel. Das Drienerlolaan vor Ihnen bildet das Rückgrat des Campus. Diese Straße verbindet die verschiedenen, streng voneinander getrennten, Funktionen des Campus miteinander. Das Lehrviertel liegt rechts von der Allee, das Wohngebiet links (de Spiegel bildet hier eine Ausnahme). Die Allee endet im Zentrum, wo Platz für Sport, Kultur und Erholung ist. Die Route führt durch diese Gebiete, die jeweils ihren eigenen Charakter haben.

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Het Signaal

Bert Meinen // 1975 Bert Meinen hatte einst sein Atelier auf dem Campus

Bert Meinen // 1975

Bert Meinen hatte einst sein Atelier auf dem Campus. Bert Meinen had ooit zijn atelier op de Campus. Bei seiner Abschiedsausstellung gaben die Studenten an, dass sie diese Skulptur sehr mochten. In Material, Farbe und Form gleicht es einer Ampel und genau das hatte auch Meinen inspiriert. Am Eingang, wo die meisten Autos, Radfahrer und Fußgänger hineinkommen, steht sie an einem geeigneten Ort. Meinen verwendet viele geometrische Formen und moderne Materialien. Seine Arbeiten stehen in der ganze Niederlande.

2 2

Spiegel

Wim van Tijen // 1964 / 2000 Dieses Gebäude entstammt der Neuen Sachlichkeit

Wim van Tijen // 1964 / 2000

Dieses Gebäude entstammt der Neuen Sachlichkeit. Es ist eine stolze Architektur, die mit ihren stringenten Formen beeindruckt und sich nichts aus der Natur macht. Van Tijen wurde inspiriert von dem berühmten Architekten Le Corbusier. In 2000 bekam das Gebäude eine energiesparende gläserne Jacke, die zu dem neuen Namen 'Spiegel' führte.

Laufe in Richtung Het Ding

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Het Ding

Studenten UT // 1974 Het Ding (das Ding) ist eigentlich ein Spaß von Studenten

Studenten UT // 1974

Het Ding (das Ding) ist eigentlich ein Spaß von Studenten. Ein Jahr lang hat ein kleiner Club heimlich dieses Objekt vorbereitet: an einem Tag haben sie es dann hier hingestellt. Das Material: ausrangierte Telefonmasten und Stahlkabel. Das Konstruktionsprinzip der Schub- und Ziehkräfte stammt von dem Amerikansichen Erfinder Richard Buckminster Fuller. Der Künstler Kenneth Snelson entwarf ein vergleichbares Objekt im Skulpturenpark von Kröller-Müller.

Folge dem Fußweg in Richtung Kanal, gehe dann rechts über die Brücke. Biege rechts ab und laufe entlang der Kaimauer. Gehe am Pavillion links.

4 4

Pavillion

Joop van Stigt // 1964 Dieses Gebäude ist ein Beispiel für den niederländischen Strukturalismus als Reaktion auf die Neue Sachlichkeit

Joop van Stigt // 1964

Dieses Gebäude ist ein Beispiel für den niederländischen Strukturalismus als Reaktion auf die Neue Sachlichkeit. Kennzeichnend für den Pavillion ist der steinerne Schornstein. Ursprünglich war der Pavillion die Kantine des Personals.

Gehe geradeaus in Richtung Ravelijk; überquere den Fahrradweg und gehe zwischen Ravelijk und Citadel durch in Richtung Waaier. Du kommst nun am Lehr- & Forschungsbereich aus.​

Biege vor Waaier rechts ab unter den Dächern hindurch.

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De drie watervlaggen (Die drei Wasserfahnen)

Jo Pessink // 1979 Wenn dieser Brunnen funktioniert, strömt Wasser aus den Säulen und plätschert in den Brunnen

Jo Pessink // 1979

Wenn dieser Brunnen funktioniert, strömt Wasser aus den Säulen und plätschert in den Brunnen. Dieses Werk von Jo Pessink ist robust und kraftvoll, ohne dekorative Schnörkel und passt daher gut zum Campus. Die Studenten und Mitarbeiter wählten es in den 70er Jahren als das beste Design für diesen Platz. Heute markiert der Brunnen den übergang vom O&O-Bereich zu der Gallerie (The Gallery - ein Zentrum für innovative Unternehmen).

Biege links ab, gehe zwischen Carré und Nanolab durch in Richtung Horst.

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Carré & Nanolab

Jan Hoogstad // 2010 Carré beherbergt die Labore für angewandte Physik, chemische Technologie und Elektrotechnnik

Jan Hoogstad // 2010

Carré beherbergt die Labore für angewandte Physik, chemische Technologie und Elektrotechnnik. Direkt gegenüber liegt das knallrote Nanolab mit einem High-Tech Cleanroom, eines der fortschrittlichsten Labore der Welt. Es ist auf 350 Pfosten gebaut, die 20 Meter in die Tiefe reichen, sodass der Laborboden nahezu vibrationsfrei ist.

​Gehe hinter dem Nanolab rechts in Richtung der Schranke. Folge dem Kurvenverlauf. Bei dem Pinetum-Infoboard biegst Du rechts auf den Fahrradweg ab; Du siehst nun links de Kolommen (die Säulen).

7 7

Säulen

Evert Strobos // 1988 14 stählerne Säulen stehen zwischen den Nadelbäumen

Evert Strobos // 1988

14 stählerne Säulen stehen zwischen den Nadelbäumen. Sie scheinen eigens für diesen Ort entworfen worden zu sein, aber sie waren ein Geschenk des ehemaligen Rektors Draijer, bei dem diese Werke im Vorgraten standen. Strobos ist bekannt für Kunstwerke, die als monumentale Zeichen einen Platz in der Landschaft markieren. In dem Skulpturpark von Kröller-Müller ist ein ähnliches Werk von ihm zu sehen.

Drehe Dich um und ​gehe die gleiche Route zurück. Biege an dem Kühlteich rechts ab in Richtung Horsttoren. Rechts von Dir befindet sich de Trom (die Trommel).

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De Trom (die Trommel)

Evert Strobos // 1968 Ein weiteres Kunstwerk von Evert Strobos: die Trommel

Evert Strobos // 1968

Ein weiteres Kunstwerk von Evert Strobos: die Trommel. Ein früheres Werk aus Polyester, ein Material, das er danach nie wieder benutzte. Auch die extravagante Farbe ist atypisch. Ansonsten ist es ein typischer Strobos. Es ist ein markantes Werk, auffallend in der Landschaft: monumental, schlicht, rhythmisch und kraftvoll.

Laufe weiter in Richtung Horsttoren. Auf dem 'Innenhof' von Horst steht die Büste von Van den Kroonenberg.

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Büste Harry van den Kroonenberg

Mohana van den Kronnenberg // 2011 Haarry van den Kroonenberg öffnete als Rektor (in den 80er Jahren) die Türen zur Außenwelt

Mohana van den Kronnenberg // 2011

Haarry van den Kroonenberg öffnete als Rektor (in den 80er Jahren) die Türen zur Außenwelt. Er initiierte den Ausdruck 'unternehmende Universität': die UT verstärkte ihre Verbindung zu den regionalen Wirtschaftsbetrieben und entwickelte eine marktorientierte Lehre und Forschung. Zum 50-jährigen Bestehen der UT wurde diese bronzene Büste enthüllt. Sie wurde von seiner Tochter Mohana angefertigt.

10 A

Horst

Van Mourik & Du Pon / Van Mourik & Vermeulen // 1968 / 2007 De Horsttoren (der Horstturm) ist ein wichtiger Orientierungspunkt auf dem Campus

Van Mourik & Du Pon / Van Mourik & Vermeulen // 1968 / 2007

De Horsttoren (der Horstturm) ist ein wichtiger Orientierungspunkt auf dem Campus. Auch dieses Gebäude entstammt der Neuen Sachlichkeit. Das Prinzip der aufgabentrennung ist in diesem Turm deutlich zu erkennen: unterstütsende Funktionen wie Lifte, Nottreppenhaus, Toiletten und Klimaanlage sind in den großen Betonschächten untergebracht. Achte auch auf den Beton, der einen schönen Schatteneffekt hat.

Kehre um und gehe die Treppe hinunter, gehe rechts um den Kühlteich herum.

Sie laufen nun über ein Kunstwerk von Frank Sciarone.

Sie laufen nun über ein Kunstwerk von Frank Sciarone.

11 B

Pflaster auf dem Horstplatz

Frank Sciarone // 2010 Schaue auf den Boden zwischen dem Kühlteich und dem Horst: Kiesel in rosa, gelb und grau

Frank Sciarone // 2010

Schaue auf den Boden zwischen dem Kühlteich und dem Horst: Kiesel in rosa, gelb und grau. Nimm etwas Abstand und Du siehst ein großes sowie drei kleinere Ovale, ein Dreieck und eine Bogenform. Perspektivisch gezeichnet, so wie auch der Kühlteich, der sich je nach Position als Quadrat, Kreis oder Oval darstellt. Frank Sciarone spielte mit dieser perspektivischen Verzerrung bei der Bepflasterung des Platzes.

​Laufe Richtung Carré, biege rechts ab und laufe unter der gläsernen Brücke hindurch, folge dann dem grünen Fußweg. Biege dann bei der nächsten Möglichkeit links ab. Du läufst nun direkt auf das Teehaus zu, das die zentralen UT-Computer beherbergt. Halte Dich rechts. Biege vor den schwarzen Bildern (von Jan Cees van Westering) rechts ab. Gehe über die weiße Brücke entlang des Cubicus.

12 C

Cubicus

Leo Heijdenrijk en John Mol // 1973 Dieses Gebäude passt sehr gut in die Landschaft; die Natur kann auf verschiedene Arten eindringen

Leo Heijdenrijk en John Mol // 1973

Dieses Gebäude passt sehr gut in die Landschaft; die Natur kann auf verschiedene Arten eindringen. Das Gebäude besteht aus 'Strukturen' mit jeweils einem eigenen Hörsaal, Treppenhaus und Büroräumen. Durch die geniale Verkettung dieser relativ kleinen Strukturen ist ein stattliches Gebäude entstanden, das dennoch Behaglichkeit ausstrahlt. Ein Beispiel für den Niederländischen Strukturalismus. In 2002 wurde die Hälfte des Gebäude druch einen Brand zerstört worden.

Biege vor der überdachten Bank links ab in Richtung Tengenengebeelden (Tengenengeskulpturen).

13 D

Tengenengebeelden (Tengenengeskulpturen)

Verschiedene Künstler aus Simbabwe // 2012 Diese Skulpturen wurden von verschiedenen Künstlern aus Tengenenge (Simbabwe) geformt

Verschiedene Künstler aus Simbabwe // 2012

Diese Skulpturen wurden von verschiedenen Künstlern aus Tengenenge (Simbabwe) geformt. Diese Bildhauergemeinschaft wurde in den 60er Jahren von dem charismatischen Tabakbauern Tom Blomefield ins Leben gerufen. In 1997 und 2000 gab es eine große Ausstellung dieser Skulpturen auf dem Campus. In diesem Park wurden die gekauften und erhaltenen Schlangensteinstatuen nach einem Entwurf des Architekten Geja Stassen zusammengeführt.

Folge dem Pfad in Richtung der Parkplätze. Gehe links in Richtung der Treppe. Bei der Treppe biegst Du rechts ab. Links siehst Du in dem Teich die "Bubus".

14 E

Bubus

Ruurd Hallema // 1987 In dem Teich treibt ein silberfarbenes Kunstwerk

Ruurd Hallema // 1987

In dem Teich treibt ein silberfarbenes Kunstwerk. Eine Kugel und gleichzeitig ein Würfel: die sogenannten "Bubus". Der Künstler Ruurd Hallema kreierte ein Objekt aus rostfreiem Stahl, das verspielt aussieht: es sieht aus wie ein aufgepumptes Spielzeug. Und doch wiegt es 2500 Kilo.

​Laufe geradeaus, überquere den Weg und nimm den Fahrradweg. Sobald dieser auf die Allee trifft, biegst Du links ab. Gehe in den ersten Pfad hinein. Links siehst Du einen Apfelbaum- und Gemüsegarten der UT-Mitarbeiter. Rechts von Dir befindet sich der Faculty Club.

15 F

Faculty Club

Piet Blom / Abel Blom // 1964 / 2003 Piet Blom baute einen Bauernhof auf dem Landgut Drienerlo zeitweise zu einer Mensa um

Piet Blom / Abel Blom // 1964 / 2003

Piet Blom baute einen Bauernhof auf dem Landgut Drienerlo zeitweise zu einer Mensa um. Das verspielte Interieur mit seinen Höhenunterschieden und Nebenräumen wich in allem von der schlichten und transparenten Einrichtung der Neuen Sachlichkeit ab. Bloms architektonische Handschrift ist nur in dem Giebel sichtbar: An dieser Stelle befindet sich ein quadratisches Fenster,das an die Rotterdamer Würfelhäuser erinnert. Das Gebäude wurde 2003 von seinem Sohn Abel Blom zu einem schicken Restaurant umgebaut.

Folge dem Weg entlang der Terrasse des Faculty Clubs. Du läufst direkt auf den Ideenfänger zu.

16 G

Ideenfänger

Fred Bellefroid // 2004 Der belgische Künstler Fred Bellefroid entwarf diese Skulptur anlässlich der Verabschiedung des Rektors Frans van Vught

Fred Bellefroid // 2004

Der belgische Künstler Fred Bellefroid entwarf diese Skulptur anlässlich der Verabschiedung des Rektors Frans van Vught. Auf dem Boulevard, bei der Bastille, befindet sich noch eine Bronzestatue von Bellefroid, 'De Blijvende Verwondering' (1999; Die bleibende Verwunderung). Im Gegensatz zu den meisten anderen Kunstwerken auf dem Campus, sind diese Skulpturen figurativ und nicht speziell für diese Orte angefertigt worden.

​Gehe über die Brücke und folge dem Weg; an Deiner rechten Seite überragt der Hogekamp alles andere.

17 H

Hogekamp

Samuel van Embden e

Samuel van Embden e.a. // 1967

Im Geiste der Neuen Sachlichkeit entwarf Van Embden ein Gebäude, dass unmissverständlich zeigt, was es ist: Eine Studentenmaschine. Technik durfte gesehen werden, wie die großen weißen Klimaanlagen beweisen. Mit seinen 10 Etagen ist das Gebäude ein markanter Orientierungspunkt auf dem Campus. Derzeit steht es leer.

Überquere den Weg und biege rechts ab. Überquere die Straße und gehe diagonal rechts auf den Fahrradweg in Richtung des Kunstwerkt mit dem Lauftext: Information Plaza. Gehe die Rampe hoch. ​

18 I

Information Plaza

Andrea Blum // 1996 Andrea Blum ist ein amerikanischer Künstler, der dieses Kunstwerk eigens für die UT entwarf

Andrea Blum // 1996

Andrea Blum ist ein amerikanischer Künstler, der dieses Kunstwerk eigens für die UT entwarf. Information Plaza ist aus zwei sich überlappenden Quadraten aufgebaut und soll als Treffpunkt dienen: Obendrauf wurden Sitzbänke angebracht. Darüber hinaus ist es ein zentraler Informationspunkt: Der Lauftext zeigt stets die Neuigkeiten an. Außerdem wurde es so konstruiert, dass es für Fußgänger und Fahrradfahrer ein zentraler Durchgangspunkt ist.

Links von Dir liegt die Bastille. dieses Gebäude bildet gemeinsam mit dem Vrijhof und dem Sportkomplex das Zentrum des Campus'.

19 J

Bastille

Piet Blom / Robert Winkel // 1969 / 2003 Dieses Gebäude wurde direkt 'Die Bastille' getauft, da das Äußere sehr dem berühmten Pariser Gefängnis ähnelt

Piet Blom / Robert Winkel // 1969 / 2003

Dieses Gebäude wurde direkt 'Die Bastille' getauft, da das Äußere sehr dem berühmten Pariser Gefängnis ähnelt. Diejenigen, die hineingingen, wurden von einem sorgfältig konstruierten Chaos überrumpelt. Mit 12 Zwischengeschossen, Mauern, Nischen und Treppen hat Blom ein Labyrinth kreiert, in dem das einander Treffen zentral stand. In 2003 hat Robert Winkel es zu einem offeneren Gebäude umgebaut.

In dem Teich rechts steht das Torentje van Drienerlo (Törchen von Drienerlo).

Verlasse Information Plaza über die Treppe und gehe in Richtung Vrijhof.

20 J

Vrijhof

Jan Verster / Hylke Gjaltema // 1970 / 2006 De Vrijhof ist das kulturelle Herz des Campus': Aufführungen, Konzerte, kulturelle Kurse und Lesungen

Jan Verster / Hylke Gjaltema // 1970 / 2006

De Vrijhof ist das kulturelle Herz des Campus': Aufführungen, Konzerte, kulturelle Kurse und Lesungen. Es gibt dort Ateliers, Popstudios, Kunstaustellungen und ein Theatercafé. Jeden Monat eröffnet eine neue Kunstaustellung. De Vrijhof beherbergt die zentrale Bibliothek, in der ein Teil der Kunstsammlung der UT zu sehen ist: Arbeiten aus der Sammlung von Paul Citroen. Der Baustil von de Vrijhof entspricht mit seinen abgerundeten Ecken dem der Bastille.

Gehe links den Weg am Vrijhof entlang. Bei den Fahrradständern befindet sich ein Straßenschild mit der Aufschrift 'Bonita Avenue'.

​Gehe links den Weg am Vrihof entlang. Rechts siehst Du an der gegenüberliegenden Seite des Teichs Hogekamp. Gehe rechts über die Brücke und laufe bis zum Ende dieser Brücke. Rechts siehst Du in der Ferne zwei Kunstwerke in dem Teich treiben.

21 K

Die Jungen im Boot und Der Schnorchler

Petra Groen // 2004 Beide Skulpturen treiben im Teich hinter dem Vrijhof und sind von den Lernplätzen und der Bibliothek aus gut sichtbar

Petra Groen // 2004

Beide Skulpturen treiben im Teich hinter dem Vrijhof und sind von den Lernplätzen und der Bibliothek aus gut sichtbar. Die Jungen im Boot lag ursprünglich im Volkspark in Enschede, führte dort aber zu einigen alarmierenden Anrufen bei der 112. Der Schnorchler wurde aus demselben farbenfrohen Polyester gebaut.

​Kehre um und gehe denselben Weg zurück. Nimm beim Parkplatz den asphaltierten Weg, der diagonal nach oben führt. Rechts siehst Du das Freibad und etwas später das Amphitheater.

22 L

Amphitheater

Piet Blom // 1962 Das intime Freilufttheater wurde von Piet Blom entworfen

Piet Blom // 1962

Das intime Freilufttheater wurde von Piet Blom entworfen. Es war ein Teil des Campusplans von 1962: eine Kasbah-ähnliche Struktur die sich vom Hogekamp bis zur Aschebahn und zum Sportzentrum erstreckte. Von diesem enormen Plan wurden nur die Bastille und das Amphitheater realisiert. Das Theater wird im Sommer benutzt. Die Akkustik ist hervorragend: Stell' Dich mal in die Mitte und klatsche in die Hände.

Folge dem Pfad und gehe bei den Bäumen hinunter. Folge dem Waldweg, das direkt auf das rote Gebäude Box zuführt.

Achtung: dieser Abhang kann rutschig/glatt sein.

Achtung: dieser Abhang kann rutschig/glatt sein.

​Laufe quer durch Box durch bis Du auf der anderen Seite auf einen Platz kommst. An Deiner linken Seite stehen die Tangotänzer.

23 M

Tangodansers

Marijke de Goey // 1986 Marijke de Goey ist eine Bildhauerin und Designerin, die in der niederländischen Tradition geometrischer Klarheit verwurzelt ist: Linien und Rechtecke sind die primären Formen in ihrer Arbeit

Marijke de Goey // 1986

Marijke de Goey ist eine Bildhauerin und Designerin, die in der niederländischen Tradition geometrischer Klarheit verwurzelt ist: Linien und Rechtecke sind die primären Formen in ihrer Arbeit. Sie entwierft Kunst für den öffentlichen Raum und stellt sogar eigenen Schmuck her. Die Tangotänzer wurden eigentlich für einen anderen Campusplatz entworfen, mussten aber umziehen. Auf diesem Palatz tanzen sie nun in ihrer Lieblingsfarbe, blau, weiter.

​Gehe rechts an Box vorbei. Gehe den Weg rechts an Box entlang. Überquere am Ende von Box den Weg und gehe den Asphaltweg zum Beachvollezballfeld. Betrete den Partiokomplex Nr. 30.

Laufe am Teich entlang und gehe am Ende die Treppe hoch. Gehe oben rechts und biege dann direkt wieder links ab. Folge dem Weg und verlasse den Komplex über die Rampe. Gehe links und biege dann in die Allee ein. Biege nach etwa 10 Metern links ab und laufe entlang der Hockeyfelder. Ein Stück weiter befindet sich ein alter Salzbohrturm von AJZO, der jetzt als Clubhaus für den Hockeyverein dient. Überquere die Parkplätze und den asphaltierten Weg und betrete den schmalen Spazierweg. Überquere den Weg und gehe den Bürgersteig nach rechts. Auf der rechten Seite, hinter den Sportplätzen, befindet sich am Waldrand ein kleines Etagenhaus.

Halte Dich an der Kreuzung links, überquere die Straße diagonal nach links und gehe in den linken gepflasterten Pfad. Nimm den ersten Weg rechts und halte Dich links einmal um die Baumgruppe herum. Rechts am Waldrand befinden sich vier Skulpturen aus Beton von dem Künstler und Mathematiker Rinus Roelofs. Hergestellt wurden sie vom größten 3D-Drucker der Welt. Du läufst nun auf das Glockenspiel zu.

24 N

Glockenspiel

Gerrit Rietveld // 1964 In Amerika hat jeder Campus ein Glockenspiel

Gerrit Rietveld // 1964

In Amerika hat jeder Campus ein Glockenspiel. Die UT bekam diese bei der Eröffnung 1964 von einigen Gemeinden angeboten. Der Entwurf stammt von Gerrit Rietveld. Er plante ursprünglich ein gesamtes Besinnungszentrum, doch er verstarb und so wurde nur das Glockenspiel realisiert. Die UT stellte keinen Glockenspieler an, da Studenten und Mitarbeiter selbst musizieren sollten. Das machen sie auch heute noch, obwohl es nun auch ein automatisches System gibt.

​Gehe links um das Glockenspiel herum. Wo der Weg nach links verläuft, gehst Du nach schräg rechts über das Gras in Richtung 'Sardinenbüchse'.

25 O

Sardinenbüchse

Ger van Elk // 1975 Ger van Elk ist seit den 60er Jahren bekannt als einer der wichtigsten Vertreter der konzeptuellen Kunst in der Niederlande

Ger van Elk // 1975

Ger van Elk ist seit den 60er Jahren bekannt als einer der wichtigsten Vertreter der konzeptuellen Kunst in der Niederlande. Diese große, halb geöffnete Fischdose ist Anti-Kunst. Van Elk sah es als spielerisches Gegenstück zu der ernsten Wissenschaft. Früher war das Kunstwerk ziemlich auffällig auf dem Mittelstreifen der vierspurigen Drienerlolaan platziert.

​Gehe weiter über den Spazierweg, parallel zur Drienerlolaan, in Richtung des Spiegels. Du kommst über einen Bach: den Roombeek (Roombach).

Hier endet die Route!

Het Signaal

Bert Meinen // 1975

Bert Meinen hatte einst sein Atelier auf dem Campus. Bert Meinen had ooit zijn atelier op de Campus. Bei seiner Abschiedsausstellung gaben die Studenten an, dass sie diese Skulptur sehr mochten. In Material, Farbe und Form gleicht es einer Ampel und genau das hatte auch Meinen inspiriert. Am Eingang, wo die meisten Autos, Radfahrer und Fußgänger hineinkommen, steht sie an einem geeigneten Ort. Meinen verwendet viele geometrische Formen und moderne Materialien. Seine Arbeiten stehen in der ganze Niederlande.

Spiegel

Wim van Tijen // 1964 / 2000

Dieses Gebäude entstammt der Neuen Sachlichkeit. Es ist eine stolze Architektur, die mit ihren stringenten Formen beeindruckt und sich nichts aus der Natur macht. Van Tijen wurde inspiriert von dem berühmten Architekten Le Corbusier. In 2000 bekam das Gebäude eine energiesparende gläserne Jacke, die zu dem neuen Namen 'Spiegel' führte.

Het Ding

Studenten UT // 1974

Het Ding (das Ding) ist eigentlich ein Spaß von Studenten. Ein Jahr lang hat ein kleiner Club heimlich dieses Objekt vorbereitet: an einem Tag haben sie es dann hier hingestellt. Das Material: ausrangierte Telefonmasten und Stahlkabel. Das Konstruktionsprinzip der Schub- und Ziehkräfte stammt von dem Amerikansichen Erfinder Richard Buckminster Fuller. Der Künstler Kenneth Snelson entwarf ein vergleichbares Objekt im Skulpturenpark von Kröller-Müller.

Pavillion

Joop van Stigt // 1964

Dieses Gebäude ist ein Beispiel für den niederländischen Strukturalismus als Reaktion auf die Neue Sachlichkeit. Kennzeichnend für den Pavillion ist der steinerne Schornstein. Ursprünglich war der Pavillion die Kantine des Personals.

De drie watervlaggen (Die drei Wasserfahnen)

Jo Pessink // 1979

Wenn dieser Brunnen funktioniert, strömt Wasser aus den Säulen und plätschert in den Brunnen. Dieses Werk von Jo Pessink ist robust und kraftvoll, ohne dekorative Schnörkel und passt daher gut zum Campus. Die Studenten und Mitarbeiter wählten es in den 70er Jahren als das beste Design für diesen Platz. Heute markiert der Brunnen den übergang vom O&O-Bereich zu der Gallerie (The Gallery - ein Zentrum für innovative Unternehmen).

Carré & Nanolab

Jan Hoogstad // 2010

Carré beherbergt die Labore für angewandte Physik, chemische Technologie und Elektrotechnnik. Direkt gegenüber liegt das knallrote Nanolab mit einem High-Tech Cleanroom, eines der fortschrittlichsten Labore der Welt. Es ist auf 350 Pfosten gebaut, die 20 Meter in die Tiefe reichen, sodass der Laborboden nahezu vibrationsfrei ist.

Säulen

Evert Strobos // 1988

14 stählerne Säulen stehen zwischen den Nadelbäumen. Sie scheinen eigens für diesen Ort entworfen worden zu sein, aber sie waren ein Geschenk des ehemaligen Rektors Draijer, bei dem diese Werke im Vorgraten standen. Strobos ist bekannt für Kunstwerke, die als monumentale Zeichen einen Platz in der Landschaft markieren. In dem Skulpturpark von Kröller-Müller ist ein ähnliches Werk von ihm zu sehen.

De Trom (die Trommel)

Evert Strobos // 1968

Ein weiteres Kunstwerk von Evert Strobos: die Trommel. Ein früheres Werk aus Polyester, ein Material, das er danach nie wieder benutzte. Auch die extravagante Farbe ist atypisch. Ansonsten ist es ein typischer Strobos. Es ist ein markantes Werk, auffallend in der Landschaft: monumental, schlicht, rhythmisch und kraftvoll.

Büste Harry van den Kroonenberg

Mohana van den Kronnenberg // 2011

Haarry van den Kroonenberg öffnete als Rektor (in den 80er Jahren) die Türen zur Außenwelt. Er initiierte den Ausdruck 'unternehmende Universität': die UT verstärkte ihre Verbindung zu den regionalen Wirtschaftsbetrieben und entwickelte eine marktorientierte Lehre und Forschung. Zum 50-jährigen Bestehen der UT wurde diese bronzene Büste enthüllt. Sie wurde von seiner Tochter Mohana angefertigt.

Horst

Van Mourik & Du Pon / Van Mourik & Vermeulen // 1968 / 2007

De Horsttoren (der Horstturm) ist ein wichtiger Orientierungspunkt auf dem Campus. Auch dieses Gebäude entstammt der Neuen Sachlichkeit. Das Prinzip der aufgabentrennung ist in diesem Turm deutlich zu erkennen: unterstütsende Funktionen wie Lifte, Nottreppenhaus, Toiletten und Klimaanlage sind in den großen Betonschächten untergebracht. Achte auch auf den Beton, der einen schönen Schatteneffekt hat.

Pflaster auf dem Horstplatz

Frank Sciarone // 2010

Schaue auf den Boden zwischen dem Kühlteich und dem Horst: Kiesel in rosa, gelb und grau. Nimm etwas Abstand und Du siehst ein großes sowie drei kleinere Ovale, ein Dreieck und eine Bogenform. Perspektivisch gezeichnet, so wie auch der Kühlteich, der sich je nach Position als Quadrat, Kreis oder Oval darstellt. Frank Sciarone spielte mit dieser perspektivischen Verzerrung bei der Bepflasterung des Platzes.

Cubicus

Leo Heijdenrijk en John Mol // 1973

Dieses Gebäude passt sehr gut in die Landschaft; die Natur kann auf verschiedene Arten eindringen. Das Gebäude besteht aus 'Strukturen' mit jeweils einem eigenen Hörsaal, Treppenhaus und Büroräumen. Durch die geniale Verkettung dieser relativ kleinen Strukturen ist ein stattliches Gebäude entstanden, das dennoch Behaglichkeit ausstrahlt. Ein Beispiel für den Niederländischen Strukturalismus. In 2002 wurde die Hälfte des Gebäude druch einen Brand zerstört worden.

Tengenengebeelden (Tengenengeskulpturen)

Verschiedene Künstler aus Simbabwe // 2012

Diese Skulpturen wurden von verschiedenen Künstlern aus Tengenenge (Simbabwe) geformt. Diese Bildhauergemeinschaft wurde in den 60er Jahren von dem charismatischen Tabakbauern Tom Blomefield ins Leben gerufen. In 1997 und 2000 gab es eine große Ausstellung dieser Skulpturen auf dem Campus. In diesem Park wurden die gekauften und erhaltenen Schlangensteinstatuen nach einem Entwurf des Architekten Geja Stassen zusammengeführt.

Bubus

Ruurd Hallema // 1987

In dem Teich treibt ein silberfarbenes Kunstwerk. Eine Kugel und gleichzeitig ein Würfel: die sogenannten "Bubus". Der Künstler Ruurd Hallema kreierte ein Objekt aus rostfreiem Stahl, das verspielt aussieht: es sieht aus wie ein aufgepumptes Spielzeug. Und doch wiegt es 2500 Kilo.

Faculty Club

Piet Blom / Abel Blom // 1964 / 2003

Piet Blom baute einen Bauernhof auf dem Landgut Drienerlo zeitweise zu einer Mensa um. Das verspielte Interieur mit seinen Höhenunterschieden und Nebenräumen wich in allem von der schlichten und transparenten Einrichtung der Neuen Sachlichkeit ab. Bloms architektonische Handschrift ist nur in dem Giebel sichtbar: An dieser Stelle befindet sich ein quadratisches Fenster,das an die Rotterdamer Würfelhäuser erinnert. Das Gebäude wurde 2003 von seinem Sohn Abel Blom zu einem schicken Restaurant umgebaut.

Ideenfänger

Fred Bellefroid // 2004

Der belgische Künstler Fred Bellefroid entwarf diese Skulptur anlässlich der Verabschiedung des Rektors Frans van Vught. Auf dem Boulevard, bei der Bastille, befindet sich noch eine Bronzestatue von Bellefroid, 'De Blijvende Verwondering' (1999; Die bleibende Verwunderung). Im Gegensatz zu den meisten anderen Kunstwerken auf dem Campus, sind diese Skulpturen figurativ und nicht speziell für diese Orte angefertigt worden.

Hogekamp

Samuel van Embden e.a. // 1967

Im Geiste der Neuen Sachlichkeit entwarf Van Embden ein Gebäude, dass unmissverständlich zeigt, was es ist: Eine Studentenmaschine. Technik durfte gesehen werden, wie die großen weißen Klimaanlagen beweisen. Mit seinen 10 Etagen ist das Gebäude ein markanter Orientierungspunkt auf dem Campus. Derzeit steht es leer.

Information Plaza

Andrea Blum // 1996

Andrea Blum ist ein amerikanischer Künstler, der dieses Kunstwerk eigens für die UT entwarf. Information Plaza ist aus zwei sich überlappenden Quadraten aufgebaut und soll als Treffpunkt dienen: Obendrauf wurden Sitzbänke angebracht. Darüber hinaus ist es ein zentraler Informationspunkt: Der Lauftext zeigt stets die Neuigkeiten an. Außerdem wurde es so konstruiert, dass es für Fußgänger und Fahrradfahrer ein zentraler Durchgangspunkt ist.

Bastille

Piet Blom / Robert Winkel // 1969 / 2003

Dieses Gebäude wurde direkt 'Die Bastille' getauft, da das Äußere sehr dem berühmten Pariser Gefängnis ähnelt. Diejenigen, die hineingingen, wurden von einem sorgfältig konstruierten Chaos überrumpelt. Mit 12 Zwischengeschossen, Mauern, Nischen und Treppen hat Blom ein Labyrinth kreiert, in dem das einander Treffen zentral stand. In 2003 hat Robert Winkel es zu einem offeneren Gebäude umgebaut.

Vrijhof

Jan Verster / Hylke Gjaltema // 1970 / 2006

De Vrijhof ist das kulturelle Herz des Campus': Aufführungen, Konzerte, kulturelle Kurse und Lesungen. Es gibt dort Ateliers, Popstudios, Kunstaustellungen und ein Theatercafé. Jeden Monat eröffnet eine neue Kunstaustellung. De Vrijhof beherbergt die zentrale Bibliothek, in der ein Teil der Kunstsammlung der UT zu sehen ist: Arbeiten aus der Sammlung von Paul Citroen. Der Baustil von de Vrijhof entspricht mit seinen abgerundeten Ecken dem der Bastille.

Die Jungen im Boot und Der Schnorchler

Petra Groen // 2004

Beide Skulpturen treiben im Teich hinter dem Vrijhof und sind von den Lernplätzen und der Bibliothek aus gut sichtbar. Die Jungen im Boot lag ursprünglich im Volkspark in Enschede, führte dort aber zu einigen alarmierenden Anrufen bei der 112. Der Schnorchler wurde aus demselben farbenfrohen Polyester gebaut.

Amphitheater

Piet Blom // 1962

Das intime Freilufttheater wurde von Piet Blom entworfen. Es war ein Teil des Campusplans von 1962: eine Kasbah-ähnliche Struktur die sich vom Hogekamp bis zur Aschebahn und zum Sportzentrum erstreckte. Von diesem enormen Plan wurden nur die Bastille und das Amphitheater realisiert. Das Theater wird im Sommer benutzt. Die Akkustik ist hervorragend: Stell' Dich mal in die Mitte und klatsche in die Hände.

Tangodansers

Marijke de Goey // 1986

Marijke de Goey ist eine Bildhauerin und Designerin, die in der niederländischen Tradition geometrischer Klarheit verwurzelt ist: Linien und Rechtecke sind die primären Formen in ihrer Arbeit. Sie entwierft Kunst für den öffentlichen Raum und stellt sogar eigenen Schmuck her. Die Tangotänzer wurden eigentlich für einen anderen Campusplatz entworfen, mussten aber umziehen. Auf diesem Palatz tanzen sie nun in ihrer Lieblingsfarbe, blau, weiter.

Glockenspiel

Gerrit Rietveld // 1964

In Amerika hat jeder Campus ein Glockenspiel. Die UT bekam diese bei der Eröffnung 1964 von einigen Gemeinden angeboten. Der Entwurf stammt von Gerrit Rietveld. Er plante ursprünglich ein gesamtes Besinnungszentrum, doch er verstarb und so wurde nur das Glockenspiel realisiert. Die UT stellte keinen Glockenspieler an, da Studenten und Mitarbeiter selbst musizieren sollten. Das machen sie auch heute noch, obwohl es nun auch ein automatisches System gibt.

Sardinenbüchse

Ger van Elk // 1975

Ger van Elk ist seit den 60er Jahren bekannt als einer der wichtigsten Vertreter der konzeptuellen Kunst in der Niederlande. Diese große, halb geöffnete Fischdose ist Anti-Kunst. Van Elk sah es als spielerisches Gegenstück zu der ernsten Wissenschaft. Früher war das Kunstwerk ziemlich auffällig auf dem Mittelstreifen der vierspurigen Drienerlolaan platziert.